Kino

Bayerns Ministerpräsident Söder stellt weitere Hilfen für Kinos in Aussicht

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Eröffnung des Cinecitta am 18. Oktober gratulierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder persönlich mit einer Videobotschaft - die neben Glückwünschen auch ein Versprechen beinhaltete, das sich ganz allgemein an die Kinos im Freistaat richtete.

18.10.2020 20:26 • von Marc Mensch
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (Bild: Bayerische Staatskanzlei)

Dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein ausgemachter Kinofan ist, ist im Grunde evident - welcher Spitzenpolitiker wäre sonst schon in der Fastnacht als Shrek, Homer Simpson, Marilyn Monroe oder Gandalf aufgetreten? Auch für seine Wahlkampftour "Markus Söder persönlich" hatte er 2018 den Gang in die Kinosäle angetreten - und privat bezeichnet sich der gebürtige Franke als "regelmäßiger Gast" (aktuell zumeist in Begleitung seiner Söhne) in einem der größten und erfolgreichsten Multiplexe der Republik, dem Nürnberger Cinecitta.

Tatsächlich geht seine Bindung zu diesem Haus so weit, dass er anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Ersteröffnung am 18. Oktober 1995 eigens eine Videobotschaft aufnahm, um den Betreibern des Cinecitta zu gratulieren - eines "Kultureventplatzes", eines "tollen Gastgebers" und einer "absoluten Institution" für Nürnberg. Den Betreibern eines Kinos, in das er und seine Familie immer gerne und oft gingen - und das auch weiter tun würden.

Zur kompletten Videobotschaft

Die Botschaft ging indes allerdings über reine Glückwünsche hinaus - und tatsächlich ließ sich ihr das Versprechen entnehmen, dass sich Bayern um weitere Hilfen für die Kinos bemühen wolle. Konkret sagte der Ministerpräsident: "Ich weiß - in diesen Zeiten ein Jubiläum zu feiern, ist gar nicht so einfach. Es tut mir auch leid, dass wir solche Maßnahmen ergreifen mussten - und wie ich hoffe, nicht wieder ergreifen müssen. Keiner kann aber 100prozentig vorhersagen, wie es in der Pandemie weiter geht. Es ist ein schwieriges Jahr und wir werden auch weiter noch überlegen, wie wir einen Ausgleich schaffen können für Kinos. Denn Kinos gehören zu unserem kulturellen Leben eng dazu."

Ein Versprechen, das er gegen Ende der Botschaft noch einmal ausdrücklich wiederholte: "Wir werden in der Pandmie niemanden alleine lassen", so Söder, der feststellte, dass man mithelfen werde, dass Kinos finanziell über die Runden kommen. Denn Kino sei ein "unglaublich beeindruckendes Erlebnis", das man nicht ersetzen könne und das man weiter brauche.