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Pantaflix bilanziert Umsatzrückgang und verbessert EBIT

Auch die Pantaflix AG hat die Coronakrise getroffen: Zum Halbjahr bilanziert der Konzern einen erheblichen Umsatzrückgang. Gleichzeitig jedoch verringerte das Unternehmen den Verlust vor Zinsen und Steuern.

16.10.2020 10:30 • von Jörg Rumbucher
Pantaflix-CEO Nicolas Paalzow (Bild: Pantaflix)

Die Corona-Pandemie hat auch vor der Pantaflix AG nicht Halt gemacht. So ist im Halbjahresbericht 2020, beziehungsweise im Brief an die Aktionäre, davon die Rede, dass Filmprojekte in den ersten sechs Monaten verschoben werden mussten. Dies führte zu einem Rückgang der Umsatzerlöse auf 4,9 Mio. Euro nach 14,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. "Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - und somit die ausgewiesene Gesamtleistung -verminderte sich aufgrund der Fertigstellung von Auftragsproduktionen auf 4,4 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2019 betrug sie 7,3 Mio. Euro", heißt es in der am 15. Oktober vorgelegten Bilanz weiter.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird mit minus 3,3 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: minus 1,1 Mio. Euro). Entsprechend habe sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf minus 4,3 Mio. Euro nach minus 6,3 Mio. im Vorjahreshalbjahr verbessert. Die liquiden Mittel beziffert der Konzern auf 3,6 Mio. Euro, was ausreichend finanziellen Spielraum gebe, um strategische Ziele zu realisieren".

Positiv vermerkt das Unternehmen, dass der Digitalisierungsschub das B2B2C-Geschäft befördert habe. "Dabei steigt die Nachfrage professioneller Anwender nach einer State-of-the-Art-Video-Streaming-Lösung signifikant, kontinuierlich und über Branchengrenzen hinweg. So kam Pantaflix-Technologie bei Weltbild und bei Airbus im Auftrag der Bundeswehr zum Einsatz. Ebenso bei diversen Filmfestivals und Veranstaltungen.