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Einschaltquoten: "Fritzie" schlägt "Babylon Berlin"

Die gestrigen beiden Folgen der ZDF-Serie "Fritzie - Der Himmel muss warten" lagen über ihren Vorwochenreichweiten und im Quotenranking damit vor "Babylon Berlin". Die ARD-Eventserie feiert dagegen in der Mediathek Erfolge.

16.10.2020 09:29 • von Jochen Müller
Tanja Wedhorn in der ZDF-Serie "Fritzie - Der Himmel muss warten" (Bild: ZDF/Gordon Muehle)

Zum Abschluss der ersten Staffel - die zweite ist bereits in Vorbereitung (wir berichteten) - konnte sich zwei Folgen der ZDF-Serie Fritzie - Der Himmel muss warten" im Vergleich zur Vorwoche um 300.000 bzw. 400.000 Zuschauer steigern und kam auf 3,43 Mio. Zuschauer (MA: 10,8 Prozent) bzw. 3,57 Mio. Zuschauer (MA: 11,8 Prozent). Damit lag sie vor zwei am Stück ausgestrahlten Folgen der ARD-Eventserie Babylon Berlin", die 3,13 Mio. Zuschauern (MA: 9,9 Prozent) gegenüber dem Mittwoch leicht an Reichweite einbüßte und beim Marktanteil unter die Zehn-Prozent-Marke rutschte. In der Mediathek vermeldet die ARD hingegen bereits 4,2 Mio. Videoabrufe für "Babylon Berlin". Die größte Gesamtreichweite des gestrigen Tages erzielte die 20-Uhr-"Tagesschau" (5,7 Mio. Zuschauer / MA: 18,8 Prozent) in der ARD.

Platz eins bei den 14- bis 49-Jährigen belegte wie in der Vorwoche die Castingshow "The Voice of Germany", die bei ProSieben einen Marktanteil von 17,7 Prozent erzielte; rund ein Prozentpunkt weniger als vor einer Woche. RTL hatte gestern drei Wiederholungen der Actionserie Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" im Programm. Nur eine davon erzielte mit 10,2 Prozent einen zweistelligen 14/49-Marktanteil, die anderen beiden kamen auf 9,1 bzw. 7,3 Prozent. Mit 8,5 Prozent feierte RTLZWEI dem eigenen Bekunden nach einen "erfolgreichen Staffelauftakt" für die Sozialreportage "Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt". Damit ließ man sowohl das SciFi-Drama Oblivion" (5,8 Prozent) bei Vox, als auch zwei Folgen derSat1-Crimeserie "Prodigal Son - Der Mörder in Dir" (4,8 bzw. 4,7 Prozent) und das Kabel-eins-Format "Notaufnahme Live" (4,8 Prozent) klar hinter sich.