Kino

Shortlist für Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis steht

Aus 231 eingegangenen Bewerbungen sind jetzt 20 Drehbücher für die Shortlist des Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreises ausgewählt worden. Die Verleihung findet am 28. November im Rahmen des up-and-coming Drehbuchfestivals in Hannover statt.

05.10.2020 11:14 • von Jochen Müller
Der Deutsche Nachwuchs-Drehbuchpreis wird am 28. November verliehen (Bild: up-and-coming Drehbuchfestival)

"Auffällig ist, dass sich ein wachsender Teil der jungen Autori*innen politischen und gesellschaftlichen Fragen zuwendet", erklärt Burkhard Inhülsen, Leiter des up-and-coming Drehbuchfestivals, beim Blick auf die jetzt veröffentlichte Shortlist für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis. Aus den 231 eingereichten Drehbüchern sind jetzt 20 für die Shortlist ausgewählt worden; daraus werden bis Mitte Oktober die sechs Nominierten bestimmt. Sie beschäftigen sich einer Pressemitteilung zufolge mit Themen wie "Fake News", "Menschen am Rand der Gesellschaft", "Wohnungsnot", "Daten-Tracking", "Rechte Gesinnung", "Wasserknappheit" oder "Künstliche Intelligenz"

Die Drehbücher der Shortlist im Überblick:

"Allen Zweifeln zum Trotz" von Laurenz Otto, ifs - internationale filmschule Köln

"Am Rande der Stadt ist noch etwas Platz" von Sofie Hirschmüller, freie Autorin,Dresden

"Anouk 60898: Unberechenbar" von Madita Rutten und Paul Schiefelbein, beide: Ruhrakademie Schwerte

"Das Karussell" von Simon Maria Kubiena, Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg

"Der Tag, da ich mich empfangen werde" von Alison Kuhn, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

"Die Schönheit eines leeren Raums" von Welf Reinhart und Tünde Sautier, HFF München

Dry Country" von Malte Thomsen, Schauspieler und Autor, Ahrensburg

"Ende Juli" von Max Rechtsteiner, Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg und Laura Winter, Ärztin, Ulm

"Feuerspiel" von Hille Norden, Regisseurin und Drehbuchautorin, Kiel

"Für meine tapfere kleine Alex" von Jasper Zeitz, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

"Hunger" von Lotta Schwerk, freie Filmemacherin, Berlin

"Kappa Omikron" von Lukas Marz, HFF München

"Kein Etwas" von Jelena Ilic, Regisseurin, Fotografin und Studentin an der Kunsthochschule für Medien, Köln

"Keine Wahl" von Beke Rienitz, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

"Menschliches Versagen" von Lukas Wesslowski, DFFB, Berlin

"Ping Pong" von Julien Traorè, freier Autor, Berlin

"Schmutzig" von Viviane Petrescu, DFFB, Berlin

"Story of Fear" von Maya Duftschmid, HFF München

"Strom" von Katharina Schenkenbühl, HFF München

"Zwei mal blau" von Leon Pietsch, Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg

Dotiert ist der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergebene Deutsche Nachwuchs-Drehbuchpreis mit 4.000 Euro. Darüber hinaus gibt es je eine Autoren-Patenschaft und eine einjährige Junior-Mitgliedschaft im VDD. Über die Gewinner, die am 28. November im Rahmen des ersten up-and-coming Drehbuchfestivals gekürt werden, entscheidet eine dreiköpfige Jury, bestehend aus der freien Autorin und Regisseurin Melanie Waelde, der TV-Produzentin Gabriele Graf und dem chinesisch-deutschen Autor Dieu Hao Do.