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Einschaltquoten: Auftaktsieg für "Passau-Krimi"

Sowohl das Erste als auch das ZDF hatten gestern Abend Neustarts im Programm. Das Erste hatte mit dem "Passau-Krimi" klar die Nase vorn.

02.10.2020 09:57 • von Jochen Müller
Marie Leuenberger und Michael Ostrowski in "Freund oder Feind. Ein Krimi aus Passau" (Bild: BR/ARD Degeto/Hager Moss Film GmbH/Hendrik Heiden)

Mit 5,6 Mio. Zuschauern (MA: 19,5 Prozent) hatte "Freund oder Feind", der von Hager Moss Film produzierte Auftakt der Krimireihe aus der niederbayerischen Dreiflüssestadt im Ersten, gestern in der Gunst des Gesamtpublikums klar die Nase vorn. Auch das ZDF hatte in der gestrigen Primetime einen Neustart im Programm. Eine Doppelfolge der ursprünglich für einen Start im April vorgesehenen sechsteiligen Serie Fritzie - Der Himmel muss warten" sahen 3,49 Mio. Zuschauer (MA: zwölf Prozent) bzw. 3,75 Mio. Zuschauer (MA: 13,2 Prozent). Die größte Reichweite des Zweiten am gestrigen Donnerstag erzielte das anschließende "heute journal" (4,04 Mio. Zuschauer / MA: 16,6 Prozent).

Bei den 14- bis 49-Jährigen hatte der Start der neuen TV-Now-Serie Sunny - Wer bist du wirklich?" die Nase vorn. Die Serie rund um die "GZSZ"-Figur Sunny wurde auch bei RTL ausgestrahlt und brachte dem Sender in dieser Zielgruppe einen Marktanteil von 10,2 Prozent ein. Knapp dahinter landete das Finale der ProSieben-Show "Famemaker", das mit zehn Prozent auf Vorwochenniveau lag.

RTLZWEI kam mit "Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt" in dieser Zielgruppe auf 8,8 Prozent. Damit musste sich die Sozialreportage zwar knapp dem "Passau-Krimi", der im Ersten auf 8,9 Prozent kam, geschlagen geben, setzte sich aber gegen die restliche private Konkurrenz durch.

Das Kabel-eins-Reportageformat "Achtung Abzocke - Peter Giesel rettet den Urlaub" kam gestern auf sieben Prozent in dieser Zielgruppe, ebenso wie die zweite an diesem Abend ausgestrahlte Folge der Sat1-Crimeserie "Prodigal Son - Der Mörder in Dir"; die erste verzeichnete 6,7 Prozent. Vox fuhr mit dem Actioner Blade Runner 2049" einen 14/49-Marktanteil von 6,4 Prozent ein.