Festival

Bolzano Film Festival mit "Intermezzo"

Das Bolzano Film Festival Bozen konnte in diesem Jahr nicht wie gewohnt im April stattfinden. Nun haben die Veranstalter ein "Intermezzo" angekündigt, in dessen Rahmen vom 17. bis 20. November ausgewählte Filme mit besonderem Südtirol-Bezug präsentiert werden.

29.09.2020 13:03 • von Barbara Schuster
"Narziss und Goldmund" läuft beim Bozner "Intermezzo" (Bild: Sony Pictures)

Das Bolzano Film Festival konnte in diesem Jahr nicht wie gewohnt im April stattfinden. Nun haben die Veranstalter ein "Intermezzo" angekündigt, in dessen Rahmen vom 17. bis 20. November ausgewählte Filme mit besonderem Südtirol-Bezug präsentiert werden. Zur Auswahl gehören unter anderem "Im Niemandsland" von Florian Aigner oder "Crescendo - #Makemusicnotwar" von Dror Zahavi.

Zudem soll der Golden Walther Award, über dessen Gewinner das Publikum entscheidet, im Rahmen des "Intermezzo" verliehen werden. Zu den Nominierten zählen ebenfalls "Crescendo", Narziss und Goldmund", Maternal" sowie "Luca + Silvana". Der Preis ist für einen Film bestimmt, der in Südtirol produziert und von der IDM Südtirol gefördert wurde.

Mit dem Spezialpreis Dolomiten UNESCO wird eine weitere Auszeichnung im Rahmen des Sonder-Festivals vergeben: Nominiert sind "Il passo dell'acqua" von Antonio Di Biase, "Sicherheit 123" von Julia Gutweniger und Florian Koflersowie Alpgeister" vonWalter Steffen.

Festivalleiterin Helene Christanell führt aus: "Es ist uns ein Anliegen, Filmen wieder eine große Leinwand zu bieten und unserem Publikum ein gemeinsames Filmerleben im Kinosaal zu ermöglichen. Und wir werden diese Veranstaltung unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen durchführen, sodass unser Publikum, die Filmgäste und Jurys mit gutem Gefühl die Filme und Gespräche genießen können. Auf der Zielgeraden zur Festivalausgabe 2021 möchten wir dem Kinopublikum nun ein Intermezzo anbieten, mit jenen Filmen, die im April ihre Premiere am Festival gefeiert hätten, die eng mit Südtirol verknüpft sind und die mit Südtiroler Partnern umgesetzt werden. Also: Ein Hoch auf das lokale Filmschaffen!"