Kino

FFA bewilligt knapp 1,7 Mio. Euro zur Sicherung des Filmerbes

Im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe hat die FFA aktuell knapp 1,7 Mio. Euro für die Restaurierung und Digitalisierung von 38 Filmen vergeben.

24.09.2020 12:31 • von Jochen Müller
Die Restaurierung und Digitalisierung von Rainer Werner Fassbinders "Lili Marleen" wird von der FFA aktuell mit mehr als 100.000 Euro gefördert (Bild: Kinowelt)

Für 108 Titel hatten der FFA aktuell Förderanträge im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe mit einem Gesamtvolumen von knapp 4,3 Mio. Euro vorgelegen; gefördert wurde letztlich die Restaurierung und Digitalisierung von 38 Filmen mit insgesamt 1.663.432,81 Euro. Das teilt die FFA heute mit.

FFA-Vorstand Peter Dinges erklärte nach der Fördersitzung: "Dem Förderprogramm zur Sicherung unseres Filmerbes kommt in dieser Zeit des wirtschaftlichen Einbruchs der gesamten Filmbranche neben seiner wichtigen kulturellen Verantwortung auch eine strukturelle Funktion zu. Nachdem auch die filmtechnischen Betriebe massiv unter dem Lockdown gelitten haben, helfen ihnen die jetzt getroffenen und mit Bundes- und Ländermitteln finanzierten Förderentscheidungen, durch die Krise zu kommen. Somit trägt das Förderprogramm Filmerbe dazu bei, die Kompetenz und Leistungsfähigkeit in diesem wichtigen Teil der deutschen Filmwirtschaft zu unterstützen."

Summen von mehr als 100.000 Zuschauer wurden der Deutschen Kinemathek in Berlin für Werner Schroeters Berlinale-Gewinnerfilm aus dem Jahr 1980, Palermo oder Wolfsburg" (119.670,30 Euro) sowie dem Deutschen Filminstitut in Frankfurt/Main für Carl Froelichs Die Nacht gehört uns" (113.154,06 Euro) und Rainer Werner Fassbinders Lili Marleen" (106.069 Euro) zugesprochen.

Alle aktuell geförderten Film im Überblick