Festival

Black Nights Film Festival gibt erste Filme des Wettbewerbs bekannt

Das Tallinn Black Nights Film Festival hat die ersten acht Filme aus dem diesjährigen Spielfilmwettbewerb verkündet. Sechs davon feiern ihre Weltpremiere in der estnischen Hauptstadt.

23.09.2020 14:55 • von Barbara Schuster
István Szabós "Final Report" läuft in Tallinn (Bild: Festival)

Das Tallinn Black Nights Film Festival hat die ersten acht Filme aus dem diesjährigen Spielfilmwettbewerb verkündet. Zu den ausgewählten Titeln gehört "Final Report" des ungarischen Filmemachers István Szabó, der in Tallinn seine internationale Premiere feiert. Sechs der acht bekannt gegebenen Filme feiern ihre Weltpremiere in der estnischen Hauptstadt. Dazu zählen "In the Mirror" der aus Lettland stammenden Regisseurin Laila Pakalnina, die neue Arbeit des aus Kasachstan kommenden Regisseurs Adilkhan Yerzhanov, "Ulbolysn", "The Dawn" des mehrfach preisgekrönten kroatischen Filmemachers Dalibor Matanic, der russische Beitrag "Parquet" von Georgi Mindadze sowie die zweite Filmarbeit der türkischen Regisseurin Nisan Dag, "When I'm Done Dying". Darüber hinaus wurde der portugiesische Beitrag "Submission" von Leonardo Antonio eingeladen. Als Wettbewerbstitel Nummer acht wurde "The Three" ausgewählt, für den Regisseurin Anna Melikyan in Sundance bereits ausgezeichnet wurde. Festivalleiterin Tiina Lokk sagt mit Blick auf die ersten Filme: "Es ist ein wahrlich denkwürdiges Jahr mit seinen Katastrophen und Neuanfängen. Das haben wir auch während des Auswahlprozesses zu spüren bekommen, weil es während der Quarantänezeit eine Phase gab, in der die Filmeinreichungen einfach komplett zum Stillstand gekommen sind. Umso größer war unsere Überraschung, als dann Mitte des Sommers sehr starke Titel aus dem Autorenkino eintrudelten. In diesem Jahrgang haben wir die größte Auswahl in der Geschichte des Festivals, weil wir einfach so viele großartige Filme eingereicht bekommen haben! Wir sind deshalb auch traurig, weil wir manchen dieser tollen Beiträge eine Absage erteilen mussten, weil wir sie nicht mehr untergebracht hätten."