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Finalisten des ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs stehen fest

Fünf Filme haben es auf die Shortlist des ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs geschafft. Dem Sieger winken 250.000 Euro und ein ARD-Sendeplatz.

23.09.2020 12:17 • von Michael Müller
Moderatorin Pinar Atalay beim letzten "Top of the Docs" der ARD (Bild: rbb/Thomas Ernst)

Die fünf Shortlist-Kandidaten für den 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb und damit die Aspiranten auf das Preisgeld von 250.000 Euro und einem Sendeplatz im Ersten stehen fest. Die Entscheidung über den Gewinner fällt durch die Jury am 28. Oktober in Leipzig. Mit 69 eingereichten Projekten verzeichnet der Wettbewerb eine neue Rekordbeteiligung.

Auf der Shortlist stehen "Fighting Tommy Frenck" von Tellux Film über rechtsextreme Umtriebe im einem Dorf in Thüringen, "Die Recycling-Lüge" von a&b buero filmproduktion über die Tricks der Recyclingindustrie, "Der weiße Blick" von Vincent productions GmbH über den ausgeblendeten Blick der Medien auf Menschen mit Migrationshintergrund, "Amazonas Highway" von Schiwago Film über die Regenwaldzerstörung und "Kein Film über den Klimawandel" von probono Fernsehproduktion GmbH über die Herausforderungen der Energiewende.

"Die qualitative Messlatte hing in diesem Jahr besonders weit oben. Uns haben sehr anspruchsvolle Projekte erreicht, die die Jury vor eine enorme Herausforderung gestellt haben. Die Entscheidung für die Shortlist-Kandidaten fiel uns deshalb noch nie so schwer wie in diesem Jahr", betont ARD-Chefredakteur und Jury-Vorsitzender Rainald Becker.

Am 28. Oktober werden die Finalisten ihre Filmkonzepte samt Trailer der aus programmverantwortlichen Vertretern der beteiligten Rundfunkanstalten bestehenden Jury vorstellen. Neben dem MDR sind BR, NDR, SWR, WDR und rbb beteiligt. Die 250.000 Euro Preisgeld sind als Übernahme von Produktionskosten gedacht. Neben dem ARD-Sendeplatz gibt es für den Gewinnerfilm auch eine Veröffentlichung in der ARD-Mediathek.