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Die "Barbaren" fallen auf Netflix im Oktober ein

Die Serie "Barbaren" über die Varusschlacht aus germanischer Perspektive ist eines der ersten Projekte der deutschen Dependance von Gaumont. Sie wird im Oktober exklusiv auf Netflix zu sehen sein.

23.09.2020 10:01 • von Michael Müller
Jeanne Goursaud in "Barbaren" (Bild: Netflix)

Am 23. Oktober startet der Streamingdienst Netflix weltweit die deutsche sechsteilige Original-Serie "Barbaren". Schauplatz ist die berüchtigte Varusschlacht zwischen Römern und Germanen im Teutoburger Wald im Jahr neun nach Christus - dieses Mal erzählt aus der Perspektive der Germanen. Die Showrunner sind Jan Martin Scharf und Arne Nolting, die mit Andreas Heckmann auch die Drehbücher geschrieben haben. "Barbaren" ist das erste deutsche Netflix-Original von Gaumont.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Kindheitsfreunde, gespielt von Jeanne Goursaud (Thusnelda), Laurence Rupp als römischer Offizier und David Schütter (Folkwin), die durch ein tragisches Schicksal miteinander verbunden sind. Regie geführt hat bei den ersten vier Episoden Barbara Eder, bei den letzten beiden Episoden Steve St. Leger. Produzenten von Gaumont sind Sabine de Mardt, Andreas Bareiss und Rainer Marquass.

Director German Original Series DACH bei Netflix, Rachel Eggebeen, sagt über das Projekt: "Was mich an 'Barbaren' fasziniert, ist der neue Blickwinkel auf die historischen Ereignisse der Varusschlacht. Wir kennen die römische Perspektive, weil sie aus den Schriften der Römer überliefert ist, nicht aber die germanische Seite." Die Serie sei eine ihrer aufwendigsten Produktionen in diesem Jahr.

Die Showrunner Nolting und Scharf sowie Drehbuchautor Heckmann sagen über ihre Arbeit: "Wir erzählen die Geschichte aus den Figuren heraus. Es ist das Drama dreier junger Menschen, die durch Freundschaft und Liebe verbunden sind und den Fragen nachgehen: Was passiert, wenn die Freundschaft zerbricht, wenn die Liebe nicht erwidert wird, wenn Loyalitäten in Frage gestellt werden?"

Das Produzententeam befindet: "Die Serie ist auf internationalem Niveau produziert und bietet mit ihren hohen Schauwerten imposante Unterhaltung für ein weltweites Publikum." Das französische Traditionsunternehmen Gaumont hat seit 2018 eine deutsche Dependance. Mit Sitz in Köln und Berlin unter der Leitung von Sabine de Mardt entstand bereits die Bestseller-Verfilmung "9 Tage wach" für den Privatsender ProSieben. Zudem befindet sich gerade die Romanadaption "Westwall" von Benedikt Gollhardt für das ZDF im Dreh.