Festival

Kurzfilmtage Oberhausen werden erweitert

Bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen gibt es im kommenden Jahr nicht nur drei neue Wettbewerbe, sie werden auch um vier Tage verlängert. Außerdem wird es mehr Filmpremieren geben.

22.09.2020 12:51 • von Jochen Müller
Lars Henrik Gass, Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (Bild: Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)

Nachdem die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in diesem Jahr Corona-bedingt nur online stattfinden konnten (wir berichteten), starten sie im kommenden Jahr mit einigen Änderungen voll durch.

Wie die Veranstalter heute mitteilen, wird es zu den bestehenden fünf Wettbewerben (Internationaler Wettbewerb, Deutscher Wettbewerb, NRW-Wettbewerb, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb und MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo) im kommenden Jahr neu den Internationalen Online-Wettbewerb, den Deutschen Online-Wettbewerb sowie einen Wettbewerb für internationale Musikvideos geben.

In den Wettbewerben wird es auch mehr Premieren geben als bisher. So müssen Filme im Internationalen Online-Wettbewerb deutsche Festivalpremieren sein, beim physischen Wettbewerb werden nur internationale Premieren akzeptiert. Die Filme im physischen Deutschen Wettbewerb müssen deutsche Festivalpremieren sein, beim Deutschen Online-Wettbewerb werden keine Premieren verlangt, ebensowenig in den Musikvideo-Wattbewerben.

Zeitlich gibt es eine Trennung der Wettbewerbe. Während von 1. bis 4. Mai die Filme der neuen Online-Sektionen präsentiert werden, finden die traditionellen Wettbewerbe ab dem 5. Mai statt. Am 9. Mai werden dann - mit Ausnahme der Musikvideo-Wettbewerbe - alle Preise verliehen. Insgesamt dauern die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen von 1. bis 10. Mai 2021, also vier Tage länger als bisher.

"Die neuen Wettbewerbe sind Bestandteil eines Strukturwandels der Kurzfilmtage, der eine neuartige Funktionsweise von Festivals einleiten soll. Dies eröffnet auch eine neue kulturpolitische und demokratische Dimension von Filmfestivals in sich rapide verändernden Gesellschaften. Die Inhalte von Festivals werden fast überall zugänglich. Festivals werden von Veranstaltungen zu Plattformen", erklärt Festivalleiter Lars Henrik Gass.