Kino

Gerd Ruge Stipendien vergeben

Aus 22 Konzepten sind jetzt vier Projekte für das von der Film- und Medienstiftung NRW vergebene Gerd Ruge Stipendium ausgewählt worden. Corona-bedingt fand die Verleihung online statt.

16.09.2020 12:12 • von Jochen Müller
Verena Kuri und Iris Janssen zählen zu den diesjährigen Gerd-Ruge-Stipendiaten (Bild: Andreas Hilarion)

Bei der 19. Vergabe des Gerd Ruge Stipendiums sind jetzt vier Projekte ausgezeichnet worden. Für das von der Film- und Medienstiftung NRW vergebene Stipendium zur Entwicklung von Kino-Dokumentarfilmen waren insgesamt 22 Konzepte eingereicht worden. Corona-bedingt fand die Verleihung in diesem Jahr digital statt.

Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller, die zusammen mit Regisseurin und Produzentin Ulrike Franke, Regisseurin Doris Metz sowie den Produzenten Erik Winker und Jonas Weydemann die Jury bildete, erklärte anlässlich der Stipendienvergabe: "Auch im 19. Jahr hat uns die Vielfalt und Originalität der eingereichten Projekte begeistert. Dafür danken wir allen Antragsteller*innen und gratulieren ganz besonders den diesjährigen Stipendiat*innen. Wir sind sehr gespannt auf die Weiterentwicklung ihrer Projekte und freuen uns schon jetzt auf die entstehenden Dokumentarfilme. Ein herzlicher Dank für die inspirierenden Diskussionen geht an meine Jurykollegen und natürlich an unseren Schirmherrn Gerd Ruge, dessen unvoreingenommener Blick uns immer wieder Vorbild ist."

Die jeweils mit 25.000 Euro dotierten Stipendien erhielten Verena Kuri und Iris Janssen für "Crossing Lines" über drei ganz unterschiedliche Frauen und ihre Erlebnisse und Begegnungen auf Fernbusreisen, Elke Lehenkrauss' "Die Prinzessin aus dem Kongo" über eine junge Kongolesin, die in Frankfurt mit einer neuen Identität ein neues Leben beginnt und sich selbst zur Prinzessin und Friedensbotschafterin ernennt, Britt Beyers "Bis der Schneeball eine Lawine ist", der Kommunalpolitiker*innen in Ost und West begleitet und ihre Mühen aufzeigt, die sie dabei haben, die Demokratie an der Basis zu verteidigen, sowie Benjamin Kahlmeyers "Die Heimgesuchten", der untersucht, was passiert, wenn das Gleichgewicht an touristisch markanten Orten dieser Welt aus den Fugen gerät.

Weitere Informationen zu den Gewinnern sowie der Mitschnitt der virtuellen Verleihung unter www.filmstiftung.de.