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ZDF dreht Film über Künstliche Intelligenz

In Berlin entsteht derzeit die Doku-Fiction "KI - Die letzte Erfindung", die vom Genreexperten Christian Twente inszeniert wird.

15.09.2020 16:06 • von Frank Heine
Erstes Szenenbild mit Lisa Bitter und Thomas Heinze (Bild: ZDF/Oliver Ziebe)

Das ZDF widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz und lässt unter dem Arbeitstitel "KI - Die letzte Erfindung" in Berlin ein Mischformat aus Doku und Fiction drehen. Die Geschichte ist in nicht allzu ferne Zukunft angesiedelt und handelt von einem Anwalt, der seinen Job an eine Jura-KI verliert und einer KI-Entwicklerin mit Chip im Gehirn, die bereit ist ihr "Handwerk" zu missbrauchen, um ihrem schwer kranken Vater zu helfen und dadurch das Schicksal der Menschheit aufs Spiel setzt.

Die fiktionale Geschichte beruht auf heutigen Analysen und Forschungsergebnissen zur Künstlichen Intelligenz. Sie wird mit einer dokumentarischen Ebene verflochten, in der weltweit führende Forscher das Geschehen kommentieren

Daniel Donskoy, Lisa Bitter, Halima Ilter und Thomas Heinze haben die Hauptrollen übernommen. Regie führt Christian Twente, der u.a. bereits die Dokudramen "Stunden der Entscheidung - Angela Merkel", Karl Marx - der deutsche Prophet" und Uli Hoeneß - Der Patriarch" inszenierte. Das Buch schrieben Florian Hanig (Fiction) und Tamar Baumgarten-Noort (Doku).

Produziert wird der Film von Gruppe 5 (Produzent: Stefan Schneider) im Auftrag des ZDF. Die redaktionelle Verantwortung teilen sich Friederike Haedecke, Johannes Geiger und Martin R Neumann. Gedreht wird noch bis zum 8. Oktober. Ein Sendetermin für die 90-minütige Produktion steht noch nicht fest.