Kino

"Wir müssen für unser Publikum da sein"

Der Weg aus der Krise ist beschritten - doch es gibt noch elementare Hürden. Anlässlich der Filmkunstmesse Leipzig sprachen wir mit Christian Bräuer über notwendige Maßnahmen und den Blick in die Zukunft.

10.09.2020 13:02 • von Marc Mensch
"Es wird noch lange nicht vorbei sein": Christian Bräuer unterstreicht das Ausmaß der aktuellen Herausforderungen (Bild: David von Becker)

Eines steht wohl fest: Auch die Zahlen, deren Veröffentlichung man zur Filmkunstmesse erwarten kann, werden das Ausmaß des Corona-Schocks für die Kinobranche nicht annähernd in Gänze abbilden können. Immerhin wird man sich in Leipzig vor dem Hintergrund erster ermutigender Zahlen unterhalten können. Doch klar ist, dass das Kino-Comeback gerade erst begonnen hat und die Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Erholung derzeit noch massive Steine in den Weg legen. Themen, über die wir mit Christian Bräuer, dem Vorstandsvorsitzenden der AG Kino-Gilde, anlässlich der bevorstehenden Filmkunstmesse Leipzig sprachen.

BLICKPUNKT: FILM: Was uns allen unter den Nägeln brennt: Wie ist die Situation der Programmkinos? Hat sich etwas verändert, waren die bisherigen Hilfsprogramme von Bund und Ländern sinnvoll?

CHRISTIAN BRÄUER: Was wir geahnt und befürchtet haben, dass der Neustart sehr schwer ist, das merken wir jetzt - egal, welches Programmprofil, welche Größe die Kinos haben. Für die Programmkinos war es enorm wichtig, dass es früh in der Pandemie Hilfen gab, wie den Sonderpreis der Kulturstaatsministerin. Viele Bundesländer haben ihre Programmpreise vorgezogen oder aufgestockt, auch bei Europa Cinemas ist es uns gelungen, dass die Förderunger früher gezahlt und erhöht wurde. Es war elementar, dass die Kinos die drei Monate des Lockdowns überstehen. Doch muss dies nun fortgesetzt werden, anders werden die Filmkunsttheater die noch nicht überstandene Corona-Pandemie nicht überleben. Das liegt auch an den Auflagen, die in 14 von 16 Bundesländern mit Wirtschaftlichkeit nicht in Einklang zu bringen sind. Mit einer Auslastung von 20 Prozent kann man rein ökonomisch betrachtet fast auch geschlossen bleiben, da sind die Verluste im Zweifelsfall niedriger.

BF: Inwiefern unterscheiden sich da Programmkinos von Multiplexen?

BRÄUER: Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass sich die Programmkinos selber als kulturellen Raum verstehen. Da liegt der Unterschied - viele Multiplexe sind lange zugeblieben, teilweise bis zum Start von Tenet, aber die Programmkinos haben zum 2. Juli flächendeckend aufgemacht, einige sogar früher. Weil wir wissen, dass wir Kinos für unser Publikum da sein müssen. Programmkinos haben eine andere Verankerung in der Nachbarschaft als Multiplexe, haben mehr Stammkunden und auch deutlich mehr Solidaritätsbekunden erfahren, Gutscheinkäufe etwa. Aber jeder Gutscheinkauf ist eben auch eine Verpflichtung, dann, wenn man darf, auch wieder zu öffnen. Die Leistung von uns war die Verständigung auf einen Termin, der medial bundesweit wahrgenommen wurde, und dankenswerterweise von Piffl mit dem "Undine"-Start unterstützt wurde. Sogar der Bundespräsident kam zum Neustart und hat damit einmal wieder seine Liebe zum Kino und Solidarität mit der gesamten Branche gezeigt. Das war wirklich sehr beeindruckend.

BF: Wie ist es seitdem gelaufen?

BRÄUER: Der Juli war den Umständen entsprechend relativ gut. Der August war dann extrem schwierig. Diese Entwicklung, ein guter Start mit interessiertem und verbundenem Publikum und dann ein Einbruch, das hören wir von Arthouse-Kinos europaweit. Nicht zuletzt auch, weil kräftig beworbene Filmstarts fehlen.

BF: Ist der Ferienmonat August nicht traditionell schwierig?

BRÄUER: Nein, jeder Monat kann ein Kinomonat sein. Letztes Jahr war der August sogar erfolgreich, mit "Leid und Herrlichkeit" und Tarantinos "Once Upon a Time in... Hollywood". Beide Filme waren in Cannes - jetzt fehlten solche Titel komplett! "Tenet" beweist, wie wichtig ein zugkräftiger Film für den gesamten Markt ist.

BF: Wie entscheidend sind bundeseinheitliche Masken- und Mindestabstands-Regelungen?

BRÄUER: Dass es in Deutschland noch nicht gelungen ist, zu vernünftigen Abstandsregelungen mit Augenmaß zu kommen, wie es sie in anderen Ländern längst gibt, bleibt das große Problem. Wir haben uns eingesetzt für eine Regelung wie in Frankreich, d.h. ein freier Sitz zwischen Besuchergruppen. Das würde eine Auslastung von 50 bis 60 Prozent ermöglichen, Gruppen dürften zusammensitzen. Empirische Erfahrungen zeigen, dass Übertragungen des Virus im Kino oder Theater nicht bekannt sind - Kino eignet sich mit starken Lüftungsanlagen und in fester Distanz zueinander neben- und hintereinander sitzendem Publikum nicht als Superspreader-Ort. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Kontaktverfolgung. Die Studie der TU Berlin zeigt, dass die Aerosol-Belastung im Kino geringer ist als im Büro. Länder wie Frankreich, Schweiz, Österreich, Holland, Dänemark, Finnland sind längst weiter. Die Reduzierung auf einen freien Sitzplatz zwischen Besuchergruppen, wie sie die Kinoverbände fordern, wäre ein großer Schritt und eine sichere Regelung mit Augenmaß. Davon würde der gesamte Filmmarkt profitieren.

BF: Wie geht es weiter, was muss die Politik tun?

BRÄUER: Berlin und Schleswig-Holstein haben die Möglichkeit der Reduzierung des Abstands eingeführt. Allerdings mit Maskenpflicht. Damit entpuppt sich diese Neuregelung als Chimäre, da die meisten Kinos davon keinen Gebrauch machen. Wir beobachten im Ausland, dass dort, wo die Maskenpflicht nachträglich eingeführt wurde, die Besucherzahlen einbrechen. Zudem können Kinos die Maskenpflicht nicht kontrollieren, zumal Konsum am Platz ja auch erlaubt ist. Der Föderalstaat hat Vor- und Nachteile, aber für die Branche wären bundesweit einheitliche Regeln sehr hilfreich. Regeln, die Sicherheit und die Bedürfnisse von Kulturorten in Einklang bringen. Was machen die Leute im Herbst/Winter, wenn sich das Leben in Innenräume verlegt, die Sehnsucht nach kulturellen Gemeinschaftserlebnissen wächst? Kinos und Theater mit ihren Lüftungsanlagen bieten da gute Bedingungen.

BF: Das Publikum hat ja teils mit viel Solidarität seine Arthouse-Kinos unterstützt. Wird es zurückkommen?

BRÄUER: Wir müssen jetzt unser Bestes geben, auch wenn uns teilweise die Verleiher im Stich lassen, weil sie Filme verschieben, auf Plattformen geben oder beim Marketing nicht in die Vollen gehen. Als Kinos können wir uns das nicht leisten. Warum? Das Publikum hat uns unterstützt. Bei den Yorck-Kinos haben wir beispielsweise während der Schließung sogar neue Abonnenten gewonnen. Klar bekommen wir jetzt auch von Vielen die Rückmeldung, sie seien vorsichtig und würden abwarten. Kein Wunder, wird doch in der Öffentlichkeit oft eine pauschale Angstkulisse gegen Veranstaltungen in Innenräumen aufgebaut. Aber auch die, die sich nicht trauen, wollen, dass in der Nachbarschaft Leben ist. Das Programmkino wird mehr und mehr selbst zur Marke, und genau da liegt unsere Chance. Die Menschen schätzen die Bequemlichkeiten des digitalen Lebens, gerade auch Kinoliebhaber haben immer mehr Abo-Dienste. Doch sie merken auch die Grenzen. Gemeinsames Leben und Erleben kann nicht einfach ersetzt werden. Und nicht alles, was auf der Plattform ist, ist perfekt, die Arthouse-Filme gehen auf dem kleinen Schirm meist unter. Vor allem dann, wenn sie nicht vorher auf der großen Leinwand waren. Sie brauchen mediale Aufmerksamkeit durch Festivals, Filmpreise, den Start im Kino. Das Kino ist die Herzkammer für Filme, schafft erst deren gesellschaftlichen Mehrwert, denn viele sehen sie zur gleichen Zeit. Es ist ein wichtiger Markt für Stoffe jenseits amerikanisierter Erzählformen.

BF: Wo liegen die Probleme speziell im Arthouse-Markt?

BRÄUER: Das Risiko liegt in der zunehmenden Martkmachtmonopolisierung. Dass in Zukunft Studios und Ketten verstärkt Deals abschließen auf europäischer oder internationaler Ebene, ist eine Gefahr. Aber überall dort, wo Konzentration stattfindet, entstehen auch Nischen. Vielleicht sogar für neue Studios, ganz sicher aber auch für die Arthouse-Kinos. Bislang war immer der Film die Marke. Für Hollywood-Blockbuster mit globalem Marketing gilt das auch sicher weiter. Aber wir beobachten, dass in Zeiten der Flut audiovisueller Inhalten immer stärker die Programmkinos selbst zur Marke werden. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, bieten wir Orientierung. Onlinedienste bieten das nicht. Wenn wir gute Filme haben und sie gut herausbringen, mache ich mir keine Sorgen ums Kino. Eine Win-Win-Situation ist denkbar. Wir wissen aus Studien, dass, wer sich für Filme und Serien interessiert, auch ins Kino kommt, für "Tenet", "Bond", für "Parasite". Streamingplattformen sind ein anderes Geschäftsmodell - egal, wie oft du schaust, Hauptsache du kündigst nicht. Kino fördert das Interesse an audiovisuellem Content, stützt damit auch das Geschäftsfeld der Streamingplattformen. Deshalb ist jede Streamingplattform willkommen, die sich an gewisse Regeln hält und fair mit uns umgeht.

BF: Wie wichtig ist eine zeitgemäße, sprich digitale, Kundenkommunikation? Wie können die Weichen für die Zukunft mit Hilfe digitaler Instrumente gestellt werden?

BRÄUER: Aus meiner Sicht ist diese ganz elementar. Denn unsere Stärke war immer der direkte Draht zum Publikum. Präferiert dieses digitale Kanäle, stehen wir in der Pflicht, sie auch zu bedienen. In erster Linie erreichen wir dies durch mit den Ticketing-Systemen verbundene datenbasierte Kommunikationsprogramme. Wir reden nicht von Big Data, es geht um Smart Data. Wir kannten immer unser Publikum, konnten es beraten. Du weißt, in welchen Filmen der Kunde war, was ihm gefällt. Aber wir müssen smarte Daten erheben, die uns der Kunde freiwillig hinterlässt. Wir verfolgen ihn nicht mit Werbung oder Marketing, sammeln nicht alle Daten, halten uns an die Datenschutzgrundverordnung. Nicht big brother is watching you, sondern im Gespräch bleiben mit unserem Publikum.

BF: Wir müssen auch über Programm, über Inhalte reden. Welche Rolle kommt dem deutschen Film dabei zu? Ist da Rettung zu erwarten?

BRÄUER: Sollte eigentlich. Manche deutsche Filme werden allerdings gerade nach hinten geschoben, das ist sehr schade. In den letzten Jahren gab es zwar immer wieder sehr gute Filme, wie "Systemsprenger", "Transit", "Gundermann" oder "Toni Erdmann". Dieses Jahr beeindruckt mich "Undine" und ich freue mich auch auf "Contra", der hoffentlich bald startet. Generell hat aber die Quantität der Filme eher zugenommen, doch die Qualität nimmt ab. Wir brauchen dringend für den deutschen und den europäischen Film eine ganz klare Qualitätsstrategie. Das Problem ist, dass das Geschäftsmodell des Produzenten aufs Produzieren ausgerichtet ist, nicht auf den Erfolg. Weder den künstlerischen noch den wirtschaftlichen. Innovationen bei Produktion und Verleih sind erforderlich, wie es sie im Kino und VoD-Bereich bereits gibt. Zu Beginn des Jahres haben die US-Studios zusammen in einem Hollywood-Reporter-Interview gesagt, die Zeit, sich mit Mittelware durchzumogeln, sei vorbei. Früher konnte man mit einem durchschnittlichen Film vielleicht mal gute Besucherzahlen erwirtschaften. Heute geht das ins Bodenlose. Die gleiche Analyse hat der Vorstand der AG Kino gemacht: Letztes Jahr war ein gutes Kinojahr, auch Arthouse-Kinos haben das ganz gut gemanagt. Aber womit? Nicht mit Upperclass-Kunstproblemen, die wir viel zu oft sehen. Sondern mit radikalen Filmen, die voll draufgehen auf die Realität wie eben "Systemsprenger", "Shoplifter", "Parasite" oder "Joker".

BF: Das heißt aber auch, es gibt zu viele mittelmäßige Filme, die die Kinos verstopfen...

BRÄUER: Wir brauchen eine ambitionierte Förderung, die Wagemut belohnt, die schon bei der Ideenentwicklung an den Start im Kino, ans Publikum denkt. Warum ist dieser spezielle Film zu diesem speziellen Zeitpunkt wichtig? Werden die Menschen bereit sein, ihre Routine zu ändern und dafür tatsächlich von der Couch aufstehen und aus dem Haus gehen? Vor allem brauchen wir Originelles und Unerwartetes. Das Publikum sehnt sich nach Frische, etwas, das es durchaus auch herausfordert. Es geht damit auch um Stärkung der selektiven Förderung. Ich weiß, damit macht man sich nicht beliebt... Wir sollten jetzt die Zeit nutzen für quantitative und qualitative Analysen, fragen, mit welchen Budgets was erreicht wird, im Arthouse-Markt und im Dokumentarfilmbereich. Machen andere Länder Dinge anders? Schauen wir uns doch einmal sechs Erfolge und sechs Misserfolge aus allen Segmenten an, hinterfragen wir sie. Und gerade im Kino brauchen wir Diversität. Das ist nicht nur eine Floskel, es fehlen Filme von Filmemacherinnen, Menschen mit Migrationshintergrund sind unterrepräsentiert, auch queere Stoffe fehlen - ich glaube, da ist Potenzial, das muss man nutzen.

BF: Das Verhältnis Verleiher-Kinobetreiber ist nicht immer einfach. Wie wichtig ist Leipzig, das reale Zusammentreffen, kommt man da besser wieder an einen Tisch?

BRÄUER: Man sitzt in einem Boot, weil man sich Erlöse teilt. Da war's schon immer eng, man hat sich auch mal gerangelt, aber pauschal würde ich nicht sagen, dass es so schwierig ist. Wir arbeiten in vielen Bereichen sehr konstruktiv zusammen. Dass man sich mal übereinander ärgert, liegt in der Natur der Sache unseres Geschäftsmodells. Die Filmkunstmesse ist da, um zu sehen, wo kann es hingehen. So viele sind wir nicht, miteinander ins Gespräch zu kommen ist das Zentrale bei einer solchen Veranstaltung. Man braucht sich, aber irgendeinen Streitpunkt werden wir schon finden.

BF: Was steht in Leipzig im Mittelpunkt, was ist die wichtigste Botschaft des ersten großen real stattfindenden Branchentreffs? Oder ist man nach einem Jahr ohne Festivals einfach ausgehungert nach Filmen?

BRÄUER: Klar, es wird um Corona, Förderprogramme und Abstandsregeln etc. gehen, aber unser Ziel war es immer, neben dem Kurzfristigen das Langfristige zu sehen. Und vor allem über das zu reden, was wir lieben: Filme. Das ist die Kunstform, der wir uns verpflichtet fühlen, unsere Leidenschaft. Neben Videokonferenzen und Panels geht es darum, wieder gemeinsam Filme zu schauen, wir als Branche. 60, 70 Kinobetreiber, die aus dem Kino kommen und sich über Filme unterhalten - das sind wir, das ist eine Erdung für uns alle.

BF: Gibt es etwas, was Sie aus Venedig für Leipzig mitnehmen können?

BRÄUER: Vieles ist ähnlich organisiert. Auch in Leipzig wird es Online-Ticketing geben, für Filme wie die Panels und Workshops, das ist eine Veränderung. Ich habe mit dem Filmmarktchef von Venedig gesprochen, sie haben knapp 40 Prozent der Anmeldungen vom Vorjahr. In Leipzig sind wir bei 60 Prozent, das ist etwas besser. Wir zeigen fast alle Filme drei Mal, also einmal mehr als bisher, um die Kapazitäten auszugleichen. Neu bei uns dabei ist erstmals das CineStar. Alles dreht sich darum, wie wir einen guten Service für die Besucher schaffen. Als Organisatoren sind wir jetzt noch ein Stück mehr gefordert.

BF: Welche Erfahrungen können die Kinos generell aus Corona mitnehmen? Noch mehr auf die Besucher achten, ihnen ein Wohlfühlgefühl vermitteln?

BRÄUER: Kinos haben eine Sache gelernt während der Schließung: Wie wichtig der Kontakt mit dem Publikum ist. Am besten digital - ein Trend, der schon vorher da war, den die Krise beschleunigt hat. Die Botschaft heißt: Baut euch eure Marke auf. Ihr braucht jetzt bessere Kassensysteme zwecks Kontaktverfolgung, nutzt das, um mit euren Leuten im Austausch zu bleiben. Ich glaube auf jeden Fall, wenn die Pandemie zu einem bestimmten Zeitpunkt bewältigt ist, dann ist das ein kollektiver Schock, den alle durchgemacht haben. Man wird sensibilisierter sein, Standards in Hygienefragen werden höher sein, vielleicht werden freiwillig Masken getragen in Erkältungszeiten z.B., wie man es aus Asien schon kennt. Die Leichtigkeit wird erst mal fehlen, dabei ist es genau das, was uns allen fehlt und was Kino bietet: Freude! Aus meiner Sicht müssen wir mindestens bis 2021 hinein mit stärkeren Einschränkungen rechnen auf dem Rückweg zur Normalität. Und wir wissen nicht, welche Auswirkungen Einkommensverluste, Kurzarbeit etc. haben werden. Es wird noch lange nicht vorbei sein.

Das Gespräch führte Marga Boehle