Kino

Ausfallfonds: Hamburg zeigt sich solidarisch

Mit 5,5 Millionen Euro will sich die Freie und Hansestadt Hamburg an dem geplanten Ausfallfonds für Corona-bedingte Drehunterbrechungen in Deutschland beteiligen. Der Ausfallfonds der Bundesregierung soll mit 3,5 Millionen Euro, der solidarische Ausfallfonds der Länder und Sender mit 2 Millionen Euro unterstützt werden.

03.09.2020 07:55 • von Barbara Schuster
Hamburg unterstützt die Film- und TV-Branche (Bild: imago images / imagebroker)

Mit 5,5 Millionen Euro will sich die Freie und Hansestadt Hamburg an dem geplanten Ausfallfonds für Corona-bedingte Drehunterbrechungen in Deutschland beteiligen. Der mit 50 Millionen Euro aufgesetzte Ausfallfonds der Bundesregierung für Kino- und High-End-Serienproduktionen soll mit 3,5 Millionen Euro, der solidarische Ausfallfonds der Länder und Sender mit 2 Millionen Euro unterstützt werden.

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, begrüßt diese Entscheidung mit den Worten: "Die Filmstadt Hamburg hält zusammen! Das finanzielle Risiko durch einen erneuten Lockdown oder eine Infektionswelle am Set lähmt bislang die gesamte Filmbranche. Die Ausfallsgarantien sind für viele Produktionsfirmen überlebenswichtig, um überhaupt wieder drehen zu können. Hamburg setzt hier ein wichtiges Zeichen und sichert damit die Filmkultur im Norden. Unser Dank geht an die Behörde für Kultur und Medien und die rot-grünen Regierungsfraktionen für ihren Einsatz für die Hamburger Filmbranche."

NRW und Bayern haben bereits ihre Unterstützung mit Blick auf die Absicherung von TV-Produktionen verkündet: Die Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen will zehn Millionen Euro in einen Corona-Ausfallfonds für Fernseh- und Auftragsproduktionen investieren. Aus Bayern gab es bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Zusage über fünf Millionen Euro.