Produktion

Constantin produziert "Resident Evil"-Serie für Netflix

Auf Basis der Horror-Videospielreihe entsteht eine acht Folgen umfassende Realfilm-Serie, bei der Andrew Dabb als Showrunner fungiert.

27.08.2020 14:45 • von Frank Heine
Szene aus "Resident Evil: The Final Chapter" aus dem Jahr 2017 (Bild: Constantin Film)

Die Pläne für eine Serie zu Resident Evil" hat Oliver Berben schon Anfang 2018 in einem Interview mit Blickpunkt:Film formuliert. Nun schreitet die Constantin Film zur Tat und produziert "Resident Evil" als Realfilm-Serie für Netflix. Die erste Staffel, inspiriert von Capcoms gleichnamiger Videospielreihe, umfasst 8 Episoden á x 60 Minuten. Andrew Dabb, nicht zuletzt durch Supernatural" bekannt, wird die Serie als Showrunner, Executive Producer und Drehbuchautor verantworten. Robert Kulzer und Oliver Berben sowie Mary Leah Sutton sind Executive Producer, Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film, ist Produzent. Bronwem Hughes ist bei den ersten beiden Folgen Executive Producer und führt Regie.

Die Netflix-Serie erzählt auf Basis der Survival-Horror-Videospiele eine völlig neue Geschichte, die auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen angesiedelt ist: In der ersten ziehen die beiden vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker in die aus dem Boden gestampfte Planstadt New Raccoon City und machen die Entdeckung, dass diese Stadt mehr ist als es scheint und dass ihr Vater dunkle Geheimnisse verbirgt, die die Welt vernichten könnten. Die zweite Erzählebene spielt mehr als zehn Jahre in der Zukunft: Auf der Erde gibt es nur noch fünfzehn Millionen Menschen, denen mehr als sechs Milliarden Monster gegenüberstehen - Menschen und Tiere, die mit dem T-Virus infiziert sind. Zu den überlebenden zählt auch die inzwischen dreißigjährige Jade.

Die Constantin Film zeichnet auch für die sechsteilige "Resident Evil"-Filmreihe verantwortlich, die mehr als 1,2 Milliarden Dollar im Kino eingespielt hat und weltweit als das erfolgreichste, auf einem Videospiel basierende Franchise gilt.