Festival

Films for Future beim Neisse-Festival

Das wegen der Corona-Pandemie in den September verschobene und etwas abgespeckte Drei-Länder-Filmfestival eröffnet am 24. September mit dem Drama "Bruno Manser - die Stimme des Regenwaldes". Fokus der 17. Ausgabe ist "Films for Future".

14.08.2020 08:29 • von Heike Angermaier
"Bruno Manser" eröffnet das Neisse Filmfestival (Bild: Neisse Festival)

Das wegen der Corona-Pandemie vom in den September verschobene und etwas abgespeckte 17. Neisse Filmfestival eröffnet am 24. September mit Niklaus Hilbers Drama über einen Umweltschützer, Bruno Manser - die Stimme des Regenwaldes", das zum diesjährigen Fokus "Films for Future" gehört, der sich mit Ressourcenausbeutung, Umweltverschmutzung und Klimawandel auseinandersetzt. Bis zum 27. September werden rund 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie Ausstellungen, Gespräche und Konzerte vornehmlich an den deutschen Spielstätten des Drei-Länder-Festivals stattfinden.

Im aus jeweils neun Titeln von vornehmlich Nachwuchsfilmemacher*innen, jeweils drei aus Deutschland, Tschechien und Polen umfassenden Spielfilm- und Dokumentarfilm-Wettbewerb läuft u.a. Melanie Waeldes bei der Berlinale präsentiertes intensives Jugendporträt Nackte Tiere" und Yulia Lokshinas Doku Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit", die sich hochaktuell mit der Situation in einer Schlachtfabrik beschäftigt. Erstmals ist der Preis für den besten Dokumentarfilm dotiert. Am 26. September werden im Filmtheater Ebersbach die Preise, die Neisse-Fische, vergeben.

Das komplette Programm ist unter www.neissefilmfestival.net zu finden. Die nächste, 18. Ausgabe des Drei-Länder-Festivals findet wieder im Mai statt, vom 18. bis 23. Mai 2021.