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UHD-Content: "Schere schließen"

Die Deutsche TV Plattform hat aktuelle GfK-Zahlen zum Absatz von UHD-tauglichen Fernsehgeräten im ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht.

11.08.2020 14:00 • von Jörg Rumbucher
- (Bild: Panasonic)

Im ersten Halbjahr 2020 setzte der Handel 3,2 Mio. Fernseher ab, davon entfielen auf UHD-Geräte 2,2 Mio., also rund 69 Prozent. Im Vorjahrzeitraum betrug das Verhältnis 3,0 (gesamt) zu 1,8 Mio. (UHD). Das gab die Deutsche TV-Plattform auf Basis von Daten der GfK Retail & Technology bekannt . Nahezu alle (97 Prozent) der im ersten Halbjahr 2020 abgesetzten UHD-Displays würden High Dynamic Range (HDR) unterstützen. Auf diese Weise können Inhalte mit deutlich größerem Kontrastumfang und natürlicheren Farben in feineren Abstufungen dargestellt werden.

"Daher ist es wünschenswert, dass die Produktion von Filmen, Serien, Shows, Dokumentationen und Live-Sport in UHD-HDR ebenfalls weiter an Fahrt aufnimmt, um die Schere zwischen der Anzahl der in den Haushalten befindlichen Geräte und der Content-Verfügbarkeit zu schließen", erklärte Carine Chardon, Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform und designierte Geschäftsführerin des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics..

Darüber hinaus werden seit 2018 immer mehr UHD-Geräte ausgeliefert, die zusätzlich dynamische HDR-Verfahren wie Dolby Vision oder HDR10+ beherrschen. Bisher wurden in 2020 wurden rund 1,6 Mio. UHD-HDR-Fernseher gekauft, die neben HDR10 auch dynamisches HDR unterstützen.

"Insgesamt wurden in den letzten fünf Jahren knapp 14 Mio. Ultra-HD-Fernseher mit HDR abgesetzt. Damit ist die Wachablösung im Gerätemarkt in vollem Gange. UHD-HDR entwickelt sich zum neuen Standard", so Chardon.