Produktion

MDM stärkt Produzent*innen bei Stoffentwicklung

Im Zuge einer Anpassung der MDM-Förderrichtlinie ist seit 1. August die Kalkulation einer Gage für Produzenti*nnen im Stadium der Stoffentwicklung erlaubt.

04.08.2020 12:05 • von Marc Mensch
MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen (Bild: MDM)

Wie die MDM heute mitteilt, hat deren Aufsichtsrat bereits Mitte Juli eine Anpassung der Förderrichtlinie beschlossen, um die kreative Arbeit von Produzent*innen stärker zu honorieren. Seit 1. August 2020 ist die Kalkulation einer Gage für Produzent*innen im Stadium der Stoffentwicklung in Höhe von bis zu 5.000 Euro erlaubt.

Stellt ein(e) Produzent*in bei der MDM einen Antrag auf Stoffentwicklung, beträgt die maximale Fördersumme ab sofort 30.000 Euro. Handelt es sich beim Antragsteller um Autor*innen oder Regisseur*innen, soll das Darlehen wie bisher 25.000 Euro nicht überschreiten.

Dazu MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen: "Viele Produzentinnen und Produzenten bringen sich aktiv in die Entwicklung von Filmen und Serien ein - sei es mit maßgeblichen Stoffideen, langjähriger dramaturgischer Erfahrung oder umfangreichen Marktkenntnissen. Gerade im Zuge der Corona-Krise, wegen der viele Dreharbeiten unterbrochen oder verschoben werden mussten, widmen sie sich verstärkt der Entwicklung neuer Stoffe. Deshalb freut es mich außerordentlich, dass wir ihre kreative Leistung nun bereits zu einem frühen Zeitpunkt honorieren und sie in dieser schweren Zeit zusätzlich stärken können. Außerdem möchten wir ihnen einen Anreiz bieten, am Ende nur die vielversprechendsten Projekte zu realisieren."

Das aktualisierte PDF zu den MDM-Förderrichtlinien sowie das Merkblatt für Förderanträge mit allen notwendigen Informationen sind unter www.mdm-online.de unter "Richtlinien" bzw. "Formulare und Merkblätter" zu finden.