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Amazon investiert weniger in neuen Content

Amazon hat die Ausgaben aufgrund der Coronakrise für seine Studiosparte gesenkt. Dies wurde im Rahmen der aktuellen Amazon-Quartalszahlen bekannt.

31.07.2020 12:39 • von Jörg Rumbucher
Startete im zweiten Quartal auf Amazon Prime: Die deusche Serie "Der Beischläfer" (Bild: Aamzon)

Trotz gestiegener Umsätze im zweiten Quartal 2020 hat Amazon die Investitionen in seine Studio-Sparte zurückgefahren. Diese erklärte Finanzchef Brian Brian Olsavsky im Rahmen der aktuellen Quartalsergebnisse. Genaue Zahlen zu den Ausgaben liegen nicht vor, aber im Gesamtjahr 2019 sollen es etwa sechs Mrd. Dollar gewesen sein, die in Original-Content investiert wurden (zum Vergleich: Netflix gab 17 Mrd. Dollar aus). Die Reduzierung sei nicht aus Kostengründen vorgenommen worden, sonder aus "people reasons". Gemeint ist damit wohl der Schutz eigener und externer Mitarbeiter bei der Herstellung von Filmen und Serien.

Ohne konkret zu werden, erklärte Olsavsky, dass sich einige Dinge im "Unterhaltungsbereich" aufgrund der Pandemie geändert haben, und dass sich Amazon Studios an Veränderungen im Home Entertainment anpassen werde.

Der Amazon-Gesamtumsatz stieg um 40 Prozent auf 88,9 Mrd. Dollar. Amazon Prime mit rund 150 Mio. Kunden kam auf 6,2 Mrd. Dollar Umsatz (plus 29 Prozent).