Produktion

Schauspieler*innen bekennen sich zu "Grünem Drehen"

Die auf der Berlinale vorgestellte Initiative Changemakers.film hat eine Freiwillige Selbstverpflichtung erstellt, mit der sich bereits mehr als 100 Unterzeichner*innen zum "Grünen Drehen" bekennen.

30.07.2020 12:53 • von Jochen Müller
Pheline Roggan ist eine der Initiatorinnen von Changemakers.film (Bild: Kurt Krieger)

Die auf der Berlinale vorgestellte Initiative Changemakers.film, hinter der die Schauspieler*innen Miriam Stein, Pheline Roggan und Moritz Vierboom sowie die Regisseurin Laura Fischer stehen, hat eine Freiwillige Selbstverpflichtung und Erklärung zum "Grünen Drehen" erstellt. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, seien dort 13 Bereiche wie Transport, Unterbringung, Catering und Technik angesprochen, die als besonders CO2-belastend gelten und Veränderungen wünschenswert seien. Mehr als 100 Erstunterzeichner*innen hätten sich bereits zu "Grünem Drehen" bekannt, so die Initiative.

"Wir möchten als Schauspieler*innen und Kreative mehr Eigenverantwortung übernehmen, um das "Grüne Drehen" voranzubringen. Wir verpflichten uns dazu, klimaschädliche Arbeitsweisen am Set, die wir aus eigener Praxis kennen, zu vermeiden. Nach Gesprächen mit unterschiedlichen Gewerken hat sich herausgestellt, dass bis jetzt eine klare Positionierung von Seiten der Schauspieler*innen fehlt. Die aber ist nötig, um das Engagement der bereits existierenden Initiativen zu unterstützen. So können wir gemeinsam unser aller Arbeitsfeld schnellstmöglich nachhaltiger und somit zukunftsfähiger gestalten", betonen die Initiator*innen, die nach eigenen Angaben eng mit dem Leiter der Forschungsgruppe "Meereis im Erdsystem" am Max-Planck-Institut für Meeresbiologie, Dirk Notz, zusammenarbeiten.

Weitere Informationen zu der Initiative unter www.change-makers.de.