Festival

Duisburger Filmwoche mit ersten Infos zur 44. Auflage

Die Duisburger Filmwoche, das Festival für Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, plant nach aktuellem Stand, ihre 44. Auflage vom 2. bis 8. November physisch im Duisburger Filmforum stattfinden zu lassen und zusätzlich mit Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenzuarbeiten.

17.07.2020 12:06 • von Barbara Schuster
Im Duisburger Filmforum findet die Duisburger Filmwoche statt (Bild: Thomas Bern/Festival )

Die Duisburger Filmwoche, das Festival für Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, plant nach aktuellem Stand, ihre 44. Auflage vom 2. bis 8. November physisch im Duisburger Filmforum stattfinden zu lassen. Dabei soll das Programm unter den Bedingungen der Corona-Pandemie etwas reduziert werden, wobei laut Veranstalter alle Auszeichnungen wie bisher vergeben werden können. Im Rahmen des Festivals werden Preise im Gesamtwert von 23.000 Euro verliehen.

"Ein Großteil der Filme, die in Duisburg gezeigt werden, ist für die große Leinwand konzipiert, gedreht und montiert. Diesen ästhetischen und rezeptiven Anspruch gilt es für uns als Festival bei allen erwartbaren Einschränkungen einzulösen", erklärt das Leitungsteam Gudrun Sommer und Christian Koch.

Da das Festival weniger Zuschauer in Duisburg aufnehmen kann, arbeitet die Festivalleitung in diesem Jahr mit ausgewählten Kinos in sechs Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen und ist u.a. mit einer Auslese des Programms im Kino Xenix in Zürich, im Berliner Arsenal und im Österreichischen Filmmuseum präsent.

"Aufgrund der Einschränkungen können wir in Duisburg nicht so viele Zuschauer*innen begrüßen", so Christian Koch. "Deshalb haben wir uns für ein dezentrales Festivalkonzept entschieden, mit dem wir die Filme näher an die Kinos und die Kinos näher zu unserem Publikum bringen können."

Die akkreditierte Fachbranche wird mit einem Online-Angebot versorgt.

Filmeinreichungen sind noch bis 23. August möglich.