Produktion

Fall Tönnies wird verfilmt

Die vierteilige fiktionale Miniserie "Der Dschungel" (AT), die TNT Serie und Jörg Winger gemeinsam entwickeln, erzählt vom COVID-19-Ausbruch in einer der großen Fleischfabriken Europas.

10.07.2020 11:00 • von Jochen Müller
Jörg Winger hatte die Idee zu "Der Dschungel" (AT) (Bild: UFA)

Nach einer eigenen Idee entwickelt Jörg Winger zusammen mit TNT Serie die vierteilige fiktionale Serie "Der Dschungel" (AT) und fungiert bei der Umsetzung als Autor und mit seinem neuen Label unter dem Dach der UFA Fiction auch als Produzent.

"Der Dschungel" (AT) spielt laut einer Pressemitteilung von UFA Fiction "in einer unscheinbaren Kleinstadt in NRW". Drei Familien werden durch den Sommer 2020 vor und nach dem Ausbruch von COVID-19 im Umfeld einer modernen Fleischfabrik begleitet: die eine befürchtet einen Machtverlust, die andere ist den widrigen Umständen der Pandemie und der Fließbandarbeit ausgeliefert und die dritte versucht, Licht ins Dunkel der Ereignisse zu bekommen.

Jörg Winger über das Projekt: "In einer Fleischfabrik bündeln sich Themen wie ökonomische Ungleichheit, Migration, industrielle Arbeitsbedingungen, Gesundheitspolitik und Klimawandel wie unter einem Brennglas. Globale Probleme spiegeln sich hier im Lokalen. Wir sind überzeugt, dass dieser Stoff mit seiner emotionalen Kraft und gesellschaftlichen Relevanz das Zeug dazu hat, einen differenzierten Beitrag zur öffentlichen Debatte zu leisten."

Hannes Heyelmann, Geschäftsführer der WarnerMedia-Sender in Deutschland, war von der Idee schnell überzeugt: "Die Idee, ein so aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema aufzugreifen und aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, hat uns überzeugt. Wir sind gespannt auf das Pilotbuch."