Kino

Förderprogramm für digitale Filmproduktion in Berlin-Brandenburg vorgestellt

Das neu aufgelegte Medienboard-Förderprogramm für digitale Filmproduktion umfasst ein Volumen von zwei Mio. Euro jährlich. Start des Programms ist der 3. August.

08.07.2020 11:01 • von Jochen Müller
Kirsten Niehuus (Geschäftsführerin Medienboard), Ramona Pop (Senatorin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin) und Christian Gaebler (Chef der Senatskanzlei Berlin, v.l.n.r.) bei der Präsentation des neuen Förderprogramms "Digitale Filmproduktion" (Bild: Medienboard Berlin-Brandenburg)

Am 3. August startet das neue Förderprogramm für digitale Filmproduktion in Berlin-Brandenburg, das heute von Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus, Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, sowie dem Chef der Berliner Staatskanzlei, Christian Gaebler, vorgestellt wurde.

Das neue Förderprogramm umfasst ein jährliches Volumen von zwei Mio. Euro, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zur Verfügung gestellt werden. Es richtet sich an ausführende Filmproduzent*innen mit einer besonderen Expertise in den Bereichen CGI und VFX. Gefördert werden alle Stufen der digitalen Filmproduktion; vor allem gefördert werden sollen "Vorhaben, die wirtschaftliche Effekte für Berlin erwarten lassen und eine herausragende kreative Leistung nachweisen können", so eine Pressemitteilung.

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus betonte bei der heutigen Vorstellung des Programms: "Die Förderung digitaler Filmproduktion ergänzt das Portfolio der Filmförderung um eine wichtige, zukunftsorientierte Säule, die den Filmstandort noch attraktiver macht. Der reale Drehort ist dann nur noch einen Känguru-Sprung vom virtuellen near-future oder digitalen historischen Berlin entfernt. Hinter den endlosen Möglichkeiten digitaler Filmproduktion stehen innovativste Technologien und hochspezialisierte Arbeitsplätze. Film bzw. Pixel ab!"

Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, sieht in dem Programm einen konsequenten nächsten Schritt: "Als Film- und auch Digitalisierungshauptstadt gehen wir mit diesem Sonderprogramm den nächsten Schritt und bauen unser Profil als digital-kreative Metropole aus! Berlin sendet damit ein deutliches Zeichen in die Branche: Wir stärken eine zukunftsweisende digitale Kreativindustrie und wollen die darin tätigen Fachkräfte halten und zusätzliche Talente ansiedeln. Ich freue mich auf viele atemberaubende digitale visuelle Effekte Made in Berlin."

Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei und Aufsichtsratsvorsitzender des Medienboard Berlin-Brandenburg, erklärte bei der heutigen Vorstellung des Programms: "Visuelle Effekte sind fester Bestandteil jeder hochwertigen Kino- und TV-Produktion. Dass VFX und Animationen jetzt auch vom Medienboard unterstützt werden können, ist ein zukunftsweisender Baustein im Förderangebot der Filmmetropole Berlin und essentiell, um die schnell wachsende Branche im Technologiebereich weiter zu entwickeln und die internationale Konkurrenzfähigkeit zu stärken."

Weitere Informationen zu dem Sonderprogramm "Digitale Filmproduktion" unter www.medienboard.de.