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Zeitsprung Pictures: "Tatort"-Debüt und Drehvollendung

Die Kölner Produktionsfirma konnte am 1. Juli die vor der Corona-Krise begonnenen Dreharbeiten zum Drama "Leben über Kreuz" beenden und steht vor dem Dreh des ersten "Tatort" in der Firmengeschichte.

02.07.2020 13:18 • von Frank Heine
Annette Frier, André Szymanski, Christina Hecke und Benjamin Sadler am Set von "Leben über Kreuz" (Bild: ZDF Guido Engels)

Anfang März musste Zeitsprung Pictures die Dreharbeiten für den ZDF-Fernsehfilm Leben über Kreuz" Corona-bedingt abbrechen. Mitte Juni wurden sie wieder aufgenommen und am gestrigen 1. Juli fiel die letzte Klappe für das Dagmar Seume inszenierte Drama. Neben dem Tragen von Masken und der Einhaltung der Abstandregeln gehörten regelmäßige Corona-Tests und tägliches Fiebermessen zum Alltag am Set. Hierzu wurde eigens ein Corona-Schutzbeauftragter eingestellt.

"Leben über Kreuz" erzählt die Geschichte zweier Paare, die bei ihrer verzweifelten Suche nach einem Spenderorgan zueinander finden. Benjamin Sadler, Christina Hecke, Annette Frier und André Szymanski spielen die Hauptrollen. Das Drehbuch schrieb Dagmar Seume gemeinsam mit Annika Tepelmann.

Aktuell befindet sich Zeitsprung in der Vorbereitung des ersten "Tatort" in der Firmengeschichte. Der WDR macht dies am Schauplatz Dortmund möglich. Das Drehbuch zu der Folge Marionetten", die im August und September gedreht werden soll, stammt von Claudia Matschulla und Arnd Mayer. Regie wird Ayse Polat - ebenfalls "Tatort"-Debütantin - führen. Zum bewährten Team vor der Kamera um Anna Schudt, Jörg Hartmann, Rick Okon und Sybille Schedwill gesellt sich die Österreicherin Stefanie Reinsperger, aktuelles Mitglied am Berliner Ensemble, hinzu.

Wie bei dem ZDF-Drama sind für Zeitsprung Michael Souvignier und Till Derenbach als Produzenten und Katrin Kuhn als Producerin verantwortlich. Junior-Producerin ist Heike Stephan.

Darüber hinaus erhielt der historische TV-Zweiteiler "Das weiße Haus am Rhein", den Zeitsprung im Auftrag von Degeto, WDR und SWR realisieren soll, Produktionsförderung der Film- und Medienstiftung NRW. Darin soll die Geschichte des Rheinhotels Dreesen in Bad Godesberg zwischen den Jahren 1918 bis 1937 erzählt werden. Für die Regie ist Thorsten M Schmidt auserkoren, das Drehbuch stammt von Dirk Kämper.