Kino

Endspurt für Unterstützerkampagne "Fortsetzung: folgt"

Noch bis 24. Juni läuft auf der Crowdfunding-Plattform Startnext die Kampagne "Fortsetzung folgt" zur Unterstützung der Berliner Programmkinos.

23.06.2020 12:58 • von Jochen Müller
Christian Bräuer, Geschäftsführer der Berliner Yorck-Kinos (Bild: Yorck-Kinogruppe)

Knapp eine Woche, bevor die Berliner Kinos ihre Pforten am 30. Juni wieder öffnen können, endet am 24. Juni die auf Ende März gestartete Unterstützerkampagne "Fortsetzung folgt". Wie die Yorck-Kinogruppe heute mitteilt, seien seitdem "fantastische 150.000 Euro zusammengekommen, die dabei helfen, 36 Kinos in der Krisenzeit zu unterstützen".

Zur Kampagne "Fortsetzung folgt"

Die Kinos der Yorck-Gruppe öffnen ihre Tore am 2. Juli u.a. mit der Wiederaufführung von Christian Petzolds Berlinale-Beitrag "Undine". Wie es in der Mitteilung weiter heißt, habe man in den vergangenen Wochen intensiv an der Umsetzung der Hygieneauflagen gearbeitet. So werde es in den Reihen einen Mindestabstand zwischen den Kinobesuchern von 1,5 Metern geben, die Besucher müssen am Platz keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sobald sie sich im Kino bewegen aber schon und seien angehalten, ihre Tickets vorab online zu erwerben. Auch seien die Anfangszeiten der Filme derart aufeinander abgestimmt, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in den Foyers aufhalten. Erhöht wurden die Reinigungs- und Lüftungszyklen der Säle und Sanitäreinrichtungen und ausreichend Desinfektionsmittel soll zur Verfügung gestellt werden.

Wie die Yorck-Kinos abschließend betonen, stehe die Kinolandschaft auch nach der Wiedereröffnung noch lange nicht auf sicheren Beinen. Da der derzeit geltende Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kinobesuchern manchen Kinos eine maximale Auslastung von nicht einmal 25 Prozent erlaube, liege die große Hoffnung darin, dass die Abstandsvorgaben derart reduziert werden, dass "wenigstens eine 50-prozentige Auslastung und damit ein annähernd wirtschaftlicher Spielbetrieb erreicht werden kann".