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Einschaltquoten: "In aller Freundschaft" konkurrenzlos vorn

Die ARD kann sich auf die Krankenhausserie "In aller Freundschaft" verlassen. Ansonsten gab es den kuriosen Fall, dass die Primetime auf ZDFneo stärker war als im ZDF.

17.06.2020 08:58 • von Michael Müller
Die Episode 899 der Serie "In aller Freundschaft" (Bild: MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke)

Am Dienstag hat die ARD-Krankenhausserie "In aller Freundschaft" mit einer neuen Episode 4,76 Millionen Menschen (MA 15,4 Prozent) und damit die meisten Zuschauer auf sich vereint. Davor lief eine ältere Folge von "Um Himmels Willen" zur Primetime mit 3,73 Millionen Zuschauern. Im ZDF gab es den kuriosen Fall, dass das Primetime-Angebot, nämlich die Dokumentarreihe "Deutschlands große Clans" mit 1,87 Millionen Menschen weniger Anklang fand als etwa die Krimi-Wiederholung "Die Toten vom Bodensee - Familiengeheimnis" auf dem Schwestersender ZDFneo mit 2,14 Millionen. Das Interesse an der "Sportschau" zum ersten Teil des Bundesliga-Spieltags hielt sich mit 2,15 Millionen Zuschauern ab 22.47 Uhr auch eher in Grenzen.

Bei den jüngeren Zuschauern punktete die Live-Übertragung der Bundesliga auf Sky und die damit abgenickte Meisterschaft des FC Bayern München mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Ansonsten war es ein durchwachsener Tag: ProSieben war zur Primetime mit der zweiten Episode von "Darüber schmunzelt die Welt" zumindest zweistellig in der Zielgruppe (10,7 Prozent). Auf RTL lief die zweite Staffel der deutschen Serie "Nachtschwestern" mit einem Marktanteil von 8,4 Prozent. Auch ein Film wie "Outbreak" auf Kabeleins, der am Anfang der Corona-Krise auf VoD-Plattformen sehr gefragt war, schaffte nur einen soliden Marktanteil von 6,5 Prozent. Eine neue Folge von "Sing meinen Song" auf Vox erreichte 10,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.