Kino

Diagonale verkündet Drehbuchpreisgewinner

Die Preisverleihung der Carl-Mayer- und Thomas-Pluch-Drebuchpreise konnte dieses Jahr aufgrund der Coronakrise nicht wie gewohnt im Rahmen der Diagonale stattfinden. Die Gewinner wurden nun erst heute verkündet.

29.04.2020 09:18 • von Barbara Schuster
Ausgezeichnete Drehbuchautor*innen (Bild: Diagonale)

Die Preisverleihung der Carl-Mayer- und Thomas-Pluch-Drebuchpreise konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt im Rahmen der Diagonale stattfinden. Deshalb wurden die Gewinner nun erst heute verkündet. Die Carl-Mayer-Drehbuchpreise werden vom Kulturressort der Stadt Graz gestiftet und von einer Jury bestimmt. Sie gehen an ein anonym eingereichtes, kinofilmgerechtes fiktionales oder dokumentarisches Treatment. Den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis hat "Die Verkündung" von Josef Kleindienst erhalten. Der mit 7500 Euro dotierte Förderungspreis ging an "Flat Mates" von Jan Prazak.

Bei den Thomas-Pluch-Drehbuchpreisen des Drehbuchverbands Austria in Kooperation mit der Diagonale (gestiftet vom Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport) ging der Hauptpreis mit 12.000 Euro an Johanna Moders "Waren einmal Revoluzzer". Den Spezialpreis der Jury, mit 7000 Euro dotiert, holten sich Sandra Wollner und Roderick Warich für "The Trouble with Being Born", der auf der Berlinale Premiere feierte. Und zuletzt holte sich Stefan Langthaler mit "Fabiu" den Preis für kurze oder mittellange Kinospielfilme, der mit 3000 Euro bedacht ist.