Kino

Medienboard vergibt zwei Millionenförderungen

Das Medienbord Berlin-Brandenburg hat aktuell für 24 Film- und New-Media-Projekte Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 6,4 Mio. Euro vergeben. Darüber hinaus weist das Medienboard darauf hin, dass ab 11 Uhr die Antragsformulare für die anteilige Förderung Corona-bedingter Mehrkosten auf der Medienboard-Seite abrufbar seien.

09.04.2020 10:45 • von Jochen Müller
Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg (Bild: Medienboard Berlin-Brandenburg)

Von den rund 6,4 Mio. Euro, die das Medienboard Berlin-Brandenburg in der aktuellen Fördersitzung beschlossen hat, gehen rund 5,4 Mio. Euro an 16 Film- und Fernsehprojekte.

Dabei wurden zwei Förderungen mit einer Höhe von jeweils einer Mio. Euro vergeben. So erhält Sunny Side Up Film, die gemeinsame Firma von Markus Goller und Oliver Ziegenbalg, diese Summe für Gollers neuen Film "One For The Road". Ebenfalls eine Mio. Euro wurde der Moovie GmbH für die Fortsetzung der TV-Serie "Das Parfum" nach Patrick Süßkinds gleichnamigem Roman, die Nils Willbrandt inszenieren wird. Randa Chahoud und Lars Montag führen bei der Serie mit dem Arbeitstitel "Legal Affairs" (Produktionsfirma: UFA Fiction) Regie, die vom Medienboard aktuell 800.000 Euro an Fördermitteln zugesprochen bekommen hat. Ebenfalls an UFA Fiction gehen 650.000 Euro für Jörg Lühdorffs Serie "Die Zeugin". Mit 500.000 Euro fördert das Medienboard aktuell Asli Özges neuem Kinodrama Black Box" (Zeitsprung Pictures).

Im Bereich New Media hat das Medienboard Berlin-Brandenburg aktuell außerdem an neun Projekte rund eine Mio. Euro vergeben. Mit 340.000 Euro erhält Producers At Work die höchste Einzelsumme für die dritte Staffel der Serie "Wir sind jetzt".

Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung: "Die Corona-Krise stellt eine existentielle Bedrohung für die gesamte Filmbranche dar. Wir hoffen, dass das Zusammenspiel aller Fördermaßnahmen greift und den Schaden für die Branche verkraftbar macht. Neben der MBB-Beteiligung an dem bundesweiten Hilfsprogramm aller Förderer möchten wir mit den aktuellen Förderzusagen dazu beitragen, dass die Produktion von Filmen und Serien sobald wie möglich, d.h. wenn es wieder sicher ist, hochgefahren werden kann. So könnten in der Hauptstadtregion bald wieder neue Filme und Serien entstehen und Arbeitsplätze gesichert werden."

In seiner Fördermeldung weist das Medienboard Berlin-Brandenburg außerdem darauf hin, dass die Antragsformulare für die anteilige Förderung Corona-bedingter Mehrkosten ab 11 Uhr auf der Medienboard-Homepage abrufbar ist.

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