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COVID-19: Mediengruppe RTL lädt zum Runden Tisch

Am 11. Mai will die Mediengruppe RTL Produktionsfirmen, die Produzentenallianz, Sender und die Politik zusammenbringen, um Lösungen in der Corona-Krise zu finden. Die Mediengruppe kündigt auch sofortige Hilfsmaßnahmen bei ihren Produktionen an.

19.03.2020 16:38 • von Michael Müller
Der COO Programme Affairs Mediengruppe RTL: Henning Tewes (Bild: MG RTL D)

Um Lösungen für Produktionsunternehmen in der Fernsehbranche zu finden, die wegen des Coronavirus ihre wirtschaftliche Existenz bedroht sehen, lädt die Mediengruppe RTL zum Runden Tisch. Dabei sein sollen am 11. Mai Vertreter von Produktionsfirmen, der Produzentenallianz, des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks und der Politik.

Als Sofortmaßnahme hat die Mediengruppe RTL auch in Aussicht gestellt, bei den jetzt betroffenen Produktionen jeweils nach Einzelfallprüfung einen signifikanten Anteil der angefallenen Mehrkosten bei Lieferverzug aufgrund des Coronavirus zu übernehmen. Der Runde Tisch wird den Produzentenempfang der Mediengruppe ersetzen, der als Netzwerk-Event für die Branche geplant war und Corona-bedingt abgesagt werden musste. Das neue Treffen soll in geeigneter Form und unter Einhaltung aller Vorgaben im Bezug auf das Virus stattfinden.

"Wir sind mit allen Produzenten und der Produzentenallianz sowie einzelnen Gewerken im solidarischen Austausch. Denn wir verstehen ihre Nöte und Ängste um ihre wirtschaftliche Existenz sehr gut und nehmen diese ernst. Wir versuchen täglich, individuelle Lösungen partnerschaftlich zu erarbeiten und ermutigen alle Produktionspartner zu verantwortungsvollem Handeln, insbesondere zur Ausschöpfung jeglicher Hilfen der öffentlichen Hand. Unsere Einladung soll ermöglichen, mit Produzenten, Produzentenallianz, Senderverantwortlichen und Politik an einem 'Tisch' zu sitzen. Damit möchten wir auch ein Zeichen für eine Zeit nach Corona setzen", sagte der COO Programme Affairs, Henning Tewes.