Kino

Elf Lola-Nominierungen für "Berlin Alexanderplatz"

In Berlin haben Filmakademie-Präsident Ulrich Matthes sowie die Filmpreis-Botschafter Emilia Schüle und Kostja Ullmann heute zusammen mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Nominierten für die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises am 24. April bekannt gegeben.

11.03.2020 13:06 • von Jochen Müller
Die Schauspieler Emilia Schüle (rechts im Bild) und Kostja Ullmann (links im Bild) mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters (2.v.l.) und Filmakademie-Präsident Ulrich Matthes bei der Bekanntgabe der Lola-Nominerungen. (Bild: Eventpress/Deutsche Filmakademie e.V.)

Mit elf Nominierungen hat "Berlin Alexanderplatz" die meisten Chancen, am 24. April mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet zu werden, gefolgt von Systemsprenger" mit zehn Nominierungen. Beide Filme konkurrieren um die Lola für den besten Spielfilm direkt miteinander. Außerdem sind in dieser Kategorie Es gilt das gesprochene Wort", "Lara", Lindenberg! Mach Dein Ding" und "Undine" nominiert. Burhan Qurbani und Nora Fingscheidt können sich neben Ilker Catak ("Es gilt das gesprochene Wort") Hoffnungen auf die Regie-Lola machen. Als beste Hauptdarsteller sind Helena Zengel ("Systemsprenger"), Alina Serban ("Gipsy Queen") und Anne Ratte-Polle ("Es gilt das gesprochene Wort") bzw. Jan Bülow ("Lindenberg! Mach Dein Ding"), Welket Bungué ("Berlin Alexanderplatz") und Albrecht Schuch ("Systemsprenger") nominiert. Schuch hat auch noch Chancen auf eine zweite Lola als bester Nebendarsteller in "Berlin Alexanderplatz". Hier konkurriert er mit Godehard Giese ("Es gilt das gesprochene Wort") und Pasquale Aleardi ("Ich war noch niemals in New York"). Für die beste weibliche Nebenrolle sind Jella Haase ("Berlin Alexanderplatz") sowie Gabriela Maria Schmeide und Lisa Hagmeister aus "Systemsprenger" nominiert. Dessen Regisseurin Nora Fingscheidt ist neben der Regie-Lola auch noch im Rennen um den Deutschen Filmpreis für das beste Drehbuch. Hier konkurriert sie mit Martin Behnke und - wie schon in der Kategorie "Beste Regie" - Burhan Qurbani ("Berlin Alexanderplatz") sowie Nils Mohl und Ilker Catak ("Es gilt das gesprochene Wort"). Für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie "Beste Kamera" sind Yoshi Heimrath ("Berlin Alexanderplatz"), Frank Lamm ("Deutschstunde") und Jieun Yi ("O Beautiful Night") nominiert, als bester Kinder- und Jugendfilm "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" und "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" sowie als bester Dokumentarfilm Born in Evin", Heimat ist ein Raum aus Zeit" und Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien".

Alle Nominierungen im Überblick

Bereits als Preisträger feststehen "Das perfekte Geheimnis" als besucherstärkster Film des Jahres und Edgar Reitz als Träger des Ehrenpreises.

Die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 24. April in Berlin statt. Die ARD überträgt ab 22.15 Uhr.