Kino

Kinocharts USA: Gerupfte Federn

Auch in den USA kann "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" nicht überzeugen: Das "Suicide Squad"-Spinoff mit Margot Robbie startet zwar auf Platz eins, bleibt aber unter den Erwartungen und hat den schwächsten Start einer DC-Comic-Adaption seit dem Relaunch mit "Man of Steel".

09.02.2020 10:54 • von Thomas Schultze
"Birds of Prey" beweist nicht den nötigen Jagdinstinkt (Bild: Warner Bros.)

Auch in den USA kann Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" nicht überzeugen: Das Suicide Squad"-Spinoff mit Margot Robbie startet zwar auf Platz eins, bleibt aber unter den Erwartungen und hat den schwächsten Start einer DC-Comic-Adaption seit dem Relaunch mit Man of Steel". Bis zu 55 Mio. Dollar Boxoffice am Startwochenende war prophezeit worden, Warner Bros. selbst hatte 45 Mio. Dollar Einspiel im Visier gehabt. Nur 33,8 Mio. Dollar in 4236 Kinos sind es geworden - eher eine Enttäuschung für den 90 Mio. Dollar teuren Film, der sich auch außerhalb der USA schwertut, die Fangemeinde ins Kino zu locken.

Seine Schäflein im Trockenen hat längst Bad Boys for Life", der nach 11,8 Mio. Dollar Boxoffice am vierten Wochenende gesamt bereits bei 166,1 Mio. Dollar Kasse hält. Und auch 1917" ist am Oscarwochenende weiter stark mit 8,9 Mio. Dollar Einspiel: Nach dem siebten Wochenende hat der Film von Sam Mendes bereits überzeugende 132,4 Mio. Dollar umgesetzt. Die fantastische Reise des Dr holt sich am dritten Wochenende 6,5 Mio. Dollar Umsatz und verweist auf ein Gesamteinspiel von 63,8 Mio. Dollar. Dahinter beschließt Jumanji: The Next Level" die Top fünf mit 5,5 Mio. Dollar am neunten Wochenende: 298,5 Mio. Dollar können gesamt vermeldet werden. Als zehnter Start des Jahres 2019 wird er in Kürze die 300-Mio.-Dollar-Hürde nehmen.