TV

Martina Zöllner: "Wir gehen ins Risiko"

Der RBB hat sich zu einer interessanten Adresse für Fiction gemausert. Im Interview mit Blickpunkt:Film spricht Martina Zöllner, Leiterin des Programmbereichs Dokumentation und Fiktion über Serienpläne, On-Demand-Herausforderungen, Sparzwänge, die erste Zusammenarbeit mit Joyn und die Fortsetzung von "Die Heiland" nach dem Tod Lisa Martineks.

03.02.2020 11:25 • von Frank Heine
Martina Zöllner wechselte 2017 vom SWR zum RBB (Bild: rbb/Thomas Ernst)

Sie traten vor zweieinhalb Jahren den Posten als Leiterin Doku und Fiktion an, weil der RBB mit seinen fiktionalen Produktionen ein stärkerer Faktor innerhalb der ARD werden sollte. Wie gut ist das aus Ihrer Sicht bereits gelungen?

Martina Zöllner: Im Grunde müssen das andere beurteilen, aber mit der einen oder anderen Produktion wie Alles Isy", Unterwerfung" oder Wendezeit" haben wir schon auf uns aufmerksam gemacht. Und wir haben in diesen zweieinhalb Jahren die Tore zur Produzentenszene weit aufgemacht. Wir haben signalisiert, dass wir wissen wollen, welche Ideen die Produzenten und Kreativen umtreiben und dass wir gemeinsam einiges hinbekommen können, auch wenn der RBB keiner der großen Sender ist. Inzwischen sind wir mit sehr vielen, sehr rührigen Produzenten im Gespräch. Wir investieren in Projekte, die uns gut gefallen und gehen dabei ins Risiko. Das heißt wir unterstützen die Entwicklung von Serienkonzepten und erste Drehbuchfassungen finanziell. Exposés verheißen viel, aber ob man eine bestimmte Tonalität hinbekommt, lässt sich erst nach ein, zwei Drehbuchfassungen erkennen. Nach meiner Wahrnehmung besteht ein großer Konsens bei den Kollegen in der ARD und bei den Förderern, dass wir mehr für Stoffentwicklung tun müssen. Der RBB hat sich dazu konkret entschlossen. Das kann natürlich auch einmal dazu führen, dass ein Projekt nicht umgesetzt wird, dessen erste Entwicklungsschritte wir bezahlt haben; dann gehen die Rechte zurück an den Produzenten. Um auf ihre Frage zurückzukommen: Ich würde sagen, in der Branche wird bemerkt, dass wir da sind, dass wir mehr machen und auch, dass wir Risiken eingehen.

Zum Jahresende hin, machten Sie mit den Dreharbeiten zu einem neuen Serienformat, Warten auf'n Bus", auf sich aufmerksam. Ist das eine der ersten Produktionen, die im Zuge der Mediatheken-Offensive entstehen?

Martina Zöllner: Das ist tatsächlich kein klassisches Programm fürs lineare Fernsehen, in der Form ziemlich ungewöhnlich. Als wir "Warten auf'n Bus" aufgelegt haben, war die ARD-"Serienoffensive" noch nicht ausgerufen, aber die Absicht, mehr für unsere Mediathek und die On-Demand-Rezeption zu machen, hatten wir im RBB schon. Es sind ja inzwischen längst nicht mehr nur die Jungen, die on demand schauen, wir haben da ganz eindeutige Zahlen. Natürlich hatten wir einen Sendeplatz im RBB-Fernsehen im Blick, das ist eine Serie, die in Brandenburg spielt. Aber in der Tat gilt hier: Mediathek first, und damit meine ich die ARD-Mediathek. Der RBB war ja eines der ersten Häuser, das seine Mediathek komplett in die ARD-Mediathek integriert hat. Die Ausstrahlung im RBB-Fernsehen findet voraussichtlich zwei Wochen später statt.

Partner sind Senator als Produktionsfirma und Oliver Bukowski als Autor. Ist es ein bewusster Ansatz, nicht mit den "usual suspects" zusammenzuarbeiten, um etwas Besonderes auf die Beine zu stellen?

Martina Zöllner: Wir sind sehr offen, gerade auch, was junge Produzenten betrifft. Die Senator ist jetzt keine junge Firma, aber, da haben Sie recht, auch keine der üblichen Verdächtigen, wenn es um Fernsehserien geht. Wir sind da nicht dogmatisch, bei KaDeWe" arbeiten wir mit der UFA und der Constantin zusammen. Wir gehen verschiedene Wege. Was aber zutrifft: Wir wollen in der Form überraschen, auch wenn das abgedroschen klingen mag. Das halte ich für zwingend. Öffentlich-rechtliches Erzählen hat für mich maßgeblich mit der Kategorie der Überraschung zu tun, nicht nur im Inhaltlichen, indem man eine neue oder unbekannte Geschichte erzählt, auch in der Form. Denken Sie an die Verbindung von Film und Theater bei "Unterwerfung". Wir dürfen nicht nur dramaturgische Stereotypen bedienen. Das ist mir wichtig.

"Warten auf'n Bus" klingt auch so, als passe es in die Kategorie "Überraschung".

Martina Zöllner: Es ist ein 8 x 30-Minuten-Format, in dem im Grunde nichts passiert. Zwei vom Leben gezeichnete Endvierziger sitzen an einer Busendhaltestelle irgendwo in der Brandenburgischen Pampa. Weil es in ihrem Dorf keine Kneipe mehr gibt, sitzen sie da, trinken Bier und reden über alles. Manchmal auch über die Busfahrerin, die am Ende jeder Folge ankommt und eine Zigarette raucht und mit der sie im Laufe der Serie ins Gespräch kommen. Diese drei werden ganz wunderbar gespielt von Ronald Zehrfeld, Felix Kramer und Jördis Triebel. Es ist sozusagen eine Sitcom im buchstäblichen Sinn, auch wenn sich die Serie formal einer klaren Genre-Zuordnung entzieht; sie ist manchmal sehr komisch, manchmal traurig und berührend. Autor Oliver Bukowski gelingt eine große sprachliche Milieugenauigkeit, die die Serie besonders auszeichnet. Wenn ich eine Logline formulieren müsste, würde ich etwas vollmundig sagen: Irgendwo zwischen Beckett, Kaurismäki und Dittsche.

Haben Sie bei der Entwicklung von Serien eine mögliche Auswertung im dritten Programm des RBB im Hinterkopf - auch im Hinblick der Serienerfolge anderer dritter Programme oder gibt es da verschiedene Ansätze?

Martina Zöllner: Wir haben nicht die finanzielle Kraft für eine Weekly oder sonstige Serien, wie sie in anderen dritten Programmen laufen. Aber mit den vielen regen Produzenten in Berlin können wir die eine oder andere saisonale Serie hinkriegen. Im Idealfall funktionieren diese Serien linear und non-linear, aber wenn ein angestammter Seher des dritten Programms mit so einer Serie einmal nicht zurechtkommen sollte, wäre das auch nicht schlimm. Die Power, die sich durch die Marktentwicklung, auch durch die Internationalisierung deutscher Serien, im Fiktionalen eingestellt hat, ist ein Antrieb. Daran wollen wir als Hauptstadtsender der ARD teilhaben und mit den Kreativen vor Ort die Geschichten, die erzählt werden müssen, auch erzählen. Das möchte nicht nur ich, das möchten auch unser Programmdirektor und unsere Intendantin. Das genießt hohe Priorität.

Im Sommer 2018 erzählten Sie, dass Sie auch für neue Partnerschaften offen sind. Eine Frau, ein Wort: Im Herbst wurde die Serie MaPa" gedreht, bei der Sie mit Joyn zusammenarbeiten. Wie kam das zustande?

Martina Zöllner: Diese Offenheit mit Partnern zusammenzuarbeiten, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Regel eher nicht in Frage kommen, besteht nach wie vor. Es müssen zwei Dinge gewährleistet sein: Der Inhalt muss unserer Linie entsprechen, und die Rechteverteilung muss angemessen sein. "MaPa" ist eine Prenzlauer Berg- oder Friedrichshain-Serie, die wir im Ansatz sehr überzeugend fanden. Laura Bull von Readymade brachte sie zu uns. Das ist eine beeindruckende Produzentin, gut vernetzt und mit einem klaren Blick auf die Welt. Bei "MaPa" war Joyn schon im Boot, aber es fehlte noch Geld. Darauf haben wir uns mit Joyn zusammengesetzt und sind als kleiner Partner eingestiegen. Wir haben zwar nur wenig Mediathekenrechte, aber die Free-TV-Premiere bei uns im Dritten.

Was bedeutet im konkreten Fall, "wenig Mediathekenrechte"?

Martina Zöllner: Wir können die Serie nur ab dem Zeitpunkt der Ausstrahlung und über einige Wochen hinweg in der ARD-Mediathek anbieten. In dem Maße, wie wir in der ARD den Online-First-Gedanken forcieren, wird die Kooperation mit Plattformen, die ja auf Online-Content ausgerichtet sind, künftig wieder schwieriger. Aber das heißt nicht, dass es nicht mehr vorkommt.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Joyn auf inhaltlicher Ebene?

Martina Zöllner: Kerstin Freels ist bei uns die verantwortliche Redakteurin. Da gab es keinerlei Dissenzen in der Zusammenarbeit. Die Kollegen von Joyn sind logischerweise noch nicht lang dabei, sie haben einen frischen Blick, und der ist auf jeden Fall ein Vorteil. Zu unseren Stärken zählt die dramaturgische Erfahrung, und das hat sich ganz gut ergänzt.

Mindestens so sensationell wie das Zusammenspiel mit Joyn erscheint die bereits angesprochene Zusammenarbeit von Constantin und UFA bei der Miniserie "KaDeWe". Ein schwieriges Unterfangen?

Martina Zöllner: Überhaupt nicht. Beide Produktionspartner haben eine sehr ähnliche Vision der Geschichte, da gibt es keinerlei Probleme. Das ist ein Berliner Ur-Thema, deshalb sind wir auch von Anfang an bei diesem Projekt dabei, aber als Partner der federführenden Degeto.

Vielleicht können Sie ja trotzdem den Status quo kurz umreißen?

Martina Zöllner: Julia von Heinz hat ein phantastisches Treatment geschrieben, das bei allen Partnern entsprechend gut angekommen ist. Das arbeitet sie gerade aus, und dann lesen wir weiter.

Im Bereich Unterhaltungsserie haben Sie im Herbst 2018 mit "Die Heiland" für den Dienstagabend eine alte SFB-Tradition wiederbelebt. Inzwischen wird eine zweite Staffel gedreht. Gab es dennoch Überlegungen, die Serie nach dem überraschenden Tod von Hauptdarstellerin Lisa Martinek zu beenden?

Martina Zöllner: Das war für uns alle schwer, ein echter Schock. Wir waren wie gelähmt, mussten uns erst fassen. Entscheidend war für uns, dass Menschen, die Lisa Martinek nahe kannten, überzeugt waren, weiterzumachen sei in ihrem Sinne. Natürlich waren wir der Meinung, dass es wichtig ist, diese besondere Serie zu erhalten. Eine blinde Hauptfigur in einer Hauptabendserie ist kein alltäglicher Ansatz. Aber letztlich mussten alle Beteiligten, auch Lisa Martineks Spielpartnerin Anna Fischer, der Ansicht sein, dass es passt und sich richtig anfühlt.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass Sie an der Serie festgehalten haben, zumal auch das reale Vorbild für "Die Heiland", die Anwältin Pamela Pabst die Produktion unterstützt. Trotzdem stehen Sie vor der Herausforderung, ob das Publikum diesen Schritt mit der neuen Hauptdarstellerin Christina Athenstädt, mitgeht.

Martina Zöllner: Wir haben ein ausgiebiges Casting gemacht, auch ein Konstellations-Casting mit Anna Fischer. Wir waren sehr davon angetan, wie sich Christina Athenstädt da präsentiert hat und sind sehr zuversichtlich. Bei der Ausstrahlung werden wir sehen, wie es ankommt.

Als Folge des verstärkten Engagements im Fiction-Bereich entstanden auch erste RBB-Produktionen für den Fernsehfilmsendeplatz am Mittwoch wie "Alles Isy" oder "Unterwerfung". Die Getriebenen" von Stephan Wagner scheint diese Reihe bemerkenswerter, mit Preisen bedachter Filme fortzusetzen. Muss man als kleinerer Sender darauf achten, dass die wenigen Filme, die man macht, besonders auffallen?

Martina Zöllner: Wir fallen gerne auf, aber nicht um des Auffallens willen. Es geht uns in unseren Filmen um Aspekte wie politische oder soziale Relevanz und die Auseinandersetzung mit Problemen unserer ja ziemlich unübersichtlichen Gegenwart. In diesem Zusammenhang sind "Die Getriebenen" zu sehen. Denn seit der so genannten Flüchtlingskrise hat sich in unserem Land sehr viel verändert. "Die Getriebenen" soll auf der Grundlage des Bestsellers von Robin Alexander vermitteln, wie Politiker in diesen digitalen Zeiten mit Krisensituationen umgehen, mit einer Entwicklung, mit der so nicht zu rechnen war. Konkret geht es um die Ereignisse des Sommers 2015 bis zur Entscheidung Angela Merkels, die Grenzen mit allen Konsequenzen offen zu halten.

Ein Dokudrama zum gleichen Thema gab es bereits vom ZDF. Wie geht man damit um?

Martina Zöllner: Man schluckt erst mal, aber das kommt eben vor, besonders bei Themen, die auch journalistisch relevant sind. Stephan Wagner kam im Sommer 2017 mit dieser Idee zu uns. Erst als wir schon mitten in der Drehvorbereitung waren, haben wir festgestellt, dass auch ein anderes Team ähnliche Motive suchte und so von dem anderen Projekt erfahren. Da war es zu spät, aber wir hätten unser Projekt ohnehin nicht gestoppt, weil wir sehr davon überzeugt sind. Inzwischen wissen wir: Wir sind auch anders.

Es scheint von großem Vorteil, dass sich die Projekte formal unterscheiden.

Martina Zöllner: Stephan Wagner hatte einen interessanten Ansatz, diese Geschichte szenisch umzusetzen und eben nicht als Dokudrama mit eingeflochtenen O-Tönen und so weiter. Wir Deutschen haben immer so einen Vorbehalt, bekannte Persönlichkeiten aus der nahen Zeitgeschichte und Gegenwart zu inszenieren. International ist das ganz anders, wenn man etwa an Meryl Streep als Maggie Thatcher oder Helen Mirren in The Queen" denkt, oder natürlich an The Crown". Klar, das lässt sich nur bedingt vergleichen, wir reden hier von einem Fernsehfilm mit anderem Budget, dennoch habe ich den Eindruck, dass die Engländer und Amerikaner selbstverständlicher an solche Stoffe gehen. Ich habe mit Stephan Wagner bereits bei dem Fritz-Bauer-Film Die Akte General" zusammengearbeitet und wusste, dass er das kann und sich auf intelligente Weise mit dem Original befasst.

Setzen Sie Ihr Engagement im Fernsehfilmbereich fort oder liegen die Prioritäten auf der Serien- und Mediathekenoffensive? Die Mittel sind schließlich endlich...

Martina Zöllner: Uns ist beides wichtig, lineares wie non-lineares Programmangebot. Aber ja, das non-lineare wird an Bedeutung gewinnen. Das führt jetzt schon dazu, dass beispielsweise auf dem Mittwochssendeplatz im Ersten Mehrteiler laufen werden, die für On-Demand-Verbreitungen und -Verwertungen als Miniserie formatiert werden Diese Entwicklung wird fortgesetzt und intensiviert. Wir haben im ARD-Verbund begonnen, Filmprojekte für den Mittwoch auch für die Mediathek zu denken, damit auch für Zielgruppen, die für gewöhnlich nicht mehr klassisch linear fernsehen. Niemand will das Lineare schwächen. Schließlich wird es trotz aller Tendenzen zu anderem Nutzungsverhalten noch stark frequentiert. Deshalb versuchen wir, wo es Sinn macht, das eine mit dem anderen zu verbinden. Das ist schwer, jedes Haus muss sich fragen, was es sich noch leisten kann.

Gibt es noch konkrete Fernsehfilmprojekte, die Sie verfolgen?

Martina Zöllner: Gerade lief von uns Nur eine Frau" von Sherry Hormann, ein Film auf den ich sehr stolz bin und der sogar, obwohl als Fernsehfilm geplant, eine kürzere Kinoauswertung bekam und im Kino ein schöner Überraschungserfolg war. Gerade hat Sherry Hormann dafür den Bayerischen Filmpreis bekommen. Für die ARD-Themenwoche zum Klimawandel im November arbeiten wir an einem Film, der im Arbeitstitel "Ökozid" heißt. Andres Veiel zeichnet für Buch und Regie, der NDR und der WDR sind unsere Partner, produziert wird er von Zero One. Fürs nächste Jahr entwickeln wir mit X Filme eine Miniserie, 6x45 Minuten, Mediathek first, dann planen wir die Ausstrahlung auf dem Mittwochssendeplatz. Sie sehen, dass wir auch für den Mittwoch zunehmend seriell denken. Und mit der Degeto und der UFA entsteht eine Serie für die Mediathek, die danach im Ersten ausgestrahlt wird, Arbeitstitel Legal Affairs".

Dann scheinen die vielfältig geäußerten Sorgen um die Zukunft des klassischen Fernsehfilms doch berechtigt?

Martina Zöllner: Ich will weiterhin beides machen, aber ich sehe den Vorteil des Neuen. Wenn wir anspruchsvolle Serien haben, die sich auf demselben erzählerischen Niveau von Differenziertheit bewegen wie der Mittwochsfilm und mit besonderen Handschriften und Ästhetiken gemacht sind, ist das auch gut. Was an seriellen Projekten in den vergangen zwei Jahren in Deutschland entstanden ist, nicht nur und nicht zuvorderst für die Öffentlich-Rechtlichen, ist enorm. Ich finde es richtig und wichtig, dass wir uns hier engagieren und zeigen. Auch wenn ich dafür auf einen Fernsehfilm verzichten muss.

Müssen Sie sich aufgrund der finanziellen Situation - der RBB muss laut Intendantin Patricia Schlesinger 20 Mio. Euro sparen -, generell in Ihrem Engagement einschränken?

Martina Zöllner: Ich werde sehr gestützt in meiner Arbeit, mit den Kolleginnen und Kollegen weiter fiktionale und übrigens ja auch dokumentarische Projekte zu machen, die Berlin und die Region erzählen, die sich zur Gegenwart verhalten. Eine Garantie dafür, dass mein Etat auch in Zukunft so bleibt, gibt mir natürlich niemand. Die Zeichen sind aber so, dass wir weitermachen sollen, und das will ich auch unbedingt.

Das Interview führte Frank Heine