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Einschaltquoten: James Bond lässt ARD-Serien hinter sich

Anstatt einer ZDFzeit-Dokumentation und des Poltikmagazins "Frontal 21" hatte das ZDF den James-Bond-Film "Spectre" ins Programm genommen und ließ damit die erfolgsverwöhnten ARD-Dienstagsserien "In aller Freundschaft" und "Um Himmels Willen" hinter sich.

08.01.2020 10:00 • von Jochen Müller
Das ZDF konnte gestern mit "Spectre" beim Publikum punkten (Bild: ZDF/Stephen Vaughan)

Anstelle einer ZDFzeit-Dokumentation und des Politmagazins "Frontal 21" hatte das ZDF gestern den James-Bond-Film Spectre" im Programm - und der brachte dem Zweiten mit 5,54 Mio. Zuschauern (MA: 18,5 Prozent) gestern Platz eins bei den Einschaltquoten ein. Das Erste startete mit einer weiteren Folge der Serie Um Himmels Willen" (4,62 Mio. Zuschauer / MA: 14,6 Prozent) in die gestrige Primetime; die Krankenhausserie In aller Freundschaft" kam im Anschluss daran auf 4,77 Mio. Zuschauer (MA: 15,2 Prozent).

RTLZWEI feierte gestern Abend nach eigenen Aussagen einen "erfolgreichen Staffelstart" für die Sozialreportage "Hartz und herzlich". Die gestrige Folge aus dem Rostocker Stadtteil Groß-Klein kam bei den 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 7,3 Prozent; die anschließende Sozialreportage "Armes Deutschland - Deine Kinder" kam auf 6,8 Prozent.

Platz eins in der Primetime in dieser Zielgruppe holte sich die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (17,3 Prozent). Dann folgt schon das ZDF, dem "Spectre" in dieser Zielgruppe einen Marktanteil von 15,6 Prozent einbrachte. Sat1 startete mit Navy CIS" in seinen Crimeabend und lag mit 10,2 Prozent ebenfalls noch im zweistelligen Bereich. Es folgten Navy CIS: L (9,1 Prozent) und Hawaii Five-0" (6,3 Prozent). Schwestersender ProSieben kam mit "Galileo Big Pictures" auf sieben Prozent und lag damit zumindest vor der Vox-Doku-Soap "Hot oder schrott" (6,4 Prozent) und dem Kinoklamauk Hot Shots - Die Mutter aller Filme", der Kabel eins einen 14/49-Marktanteil von 4,4 Prozent einbrachte.