Kino

Filmschoolfest Munich blickt in die Zukunft

"Framing the Future" lautet das Motto des diesjährigen Filmschoolfest Munich, das von 17. bis 23. November stattfindet.

29.10.2019 08:51 • von Jochen Müller
Diana Iljine, Leiterin des Filmschoolfest München (Bild: Filmfest München)

42 Filme von 34 Filmhochschulen aus 23 Ländern werden im Rahmen des diesjährigen Filmschoolfest Munich (17. bis 23. November) in der HFF München und dem Filmmuseum München gezeigt. Unter dem diesjährigen Festivalmotto "Framing the Future" sollen Fragen wie "Wie schauen wir in die Zukunft?" oder "Wie können (Kurz-)Filme dazu beitragen, die Chancen und Gefahren der Zukunft aufzuzeigen?" beantwortet werden.

Festivalleiterin Diana Iljine: "Die Jugend ist in Bewegung, insbesondere auf den Plätzen und in den Straßen der Großstädte bei den 'Fridays for Future'-Demonstrationen. Aber auch im Kino werden vermehrt junge, frische Stimmen laut, die nicht auf bloßes Entertainment aus sind, sondern auf globale gesellschaftliche Themen klug und aufschlussreich Bezug nehmen. In ihren Kurzfilmen setzen sich Filmstudent*innen aus aller Welt verstärkt mit unserer konfliktreichen Zeit auseinander und finden dabei oft das Politische im Privaten. Ich freue mich sehr, dass wir viele der jungen Regisseur*innen nach München einladen konnten. So können sie ihre Filme persönlich vorstellen und mit dem Publikum in direktem Austausch diskutieren."

Insgesamt werden beim Filmschoolfest Munich Preise im Wert von 56.500 Euro verliehen, die am 23. November im Rahmen der Abschlussveranstaltung vergeben werden. Die Preise der beiden Sonderwettbewerbe, der "Hofbräu Trophy" und der "Climate Clips Award", werden bereits im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 17. November vergeben.

Ergänzt wird das Filmprogramm durch die "HFF Filmschool Lectures", die an zwei Vormittagen jeweils um 11 Uhr in der HFF München stattfinden. Am 19. November stellt Anja Metzger, Head of FilmCommission Bayern den Filmstandort Bayern vor, am 21. November versuchen die Filmproduzenten Oliver Simon und Oda Schäfer (K5 Film International) die Frage zu beantworten, wie man einen eigenen Kosmos kreieren kann, ohne dass dieser zwei Tage später schon wieder in sich zusammenfällt.

Weitere Informationen unter www.filmschoolfest-munich.de.