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"1986" bekommt Gold in Hof

Gestern Abend wurden drei Preise bei den 53. Hofer Filmtagen vergeben. U.a. ging der hochdotierte Hofer Goldpreis für die beste Nachwuchsregie an Lothar Herzog für sein Drama "1986".

27.10.2019 09:46 • von Heike Angermaier
Mit dem Hofer Goldpreis ausgezeichnet: "1986" (Bild: Hofer Filmtage)

Gestern Abend wurden drei Preise bei den 53. vergeben. Der hoch dotierte und erst zum zweiten Mal in dieser Form vergebene Hofer Goldpreis ging an Regisseur und Drehbuchautor Lothar Herzog für sein in Minsk und Tschernobyl spielendes impressionistisch anmutendes Debütdrama 1986", produziert von Rohfilm und DFFB. Bernhard Sinkel ist Nachfolger als Mentor des Preisträgers. Edgar Reitz hatte im Vorjahr Luzie Loose für "Schwimmen" ausgewählt.

Mit dem Granit für den besten Dokumentarfilm wurde Marc Pierschels Butenland" über ein Altenheim für Nutztiere ausgezeichnet. "Ein Film, der uns einlädt, anders zu denken", so die Jury in ihrer Begründung. Pierschel produzierte auch selbst. Gestern wurde außerdem der Bild-Kunst Förderpreis vergeben an Heike Fademrecht für das Kostümbild und Olivier Meidingerfür das Szenenbild von "Die perfekte Kandidatin". Mit dem Sonderpreis der Jury prämiert wurden Kostümbildnerin Lara Roßwag und Szenenbildnerin Josina von Minckwitz für ihre Arbeit im Kurzfilm "Kaiser".