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Vaunet zieht positive Bilanz

Der Vaunet feierte mit vielen Gästen aus Politik und Medienwirtschaft am Abend des 23. September unter dem Motto "hören. sehen. feiern" sein alljährliches Sommerfest.

24.09.2019 16:57 • von Jörg Rumbucher
Vaunet-Vorstandsvorsitzender Hans Demmel (Bild: P7S1/Vaunet/André Kowalski)

Gemeinsam mit 500 Repräsentanten aus Medienwirtschaft und Politik sowie Fernseh- und Radioschaffenden feierte Vaunet - Verband Privater Medien am Abend des 23. September im Berliner Schiller-Theater unter dem Motto "hören. sehen. feiern" sein alljährliches Sommerfest. Wie der Verband berichtet, begrüßte Vaunet-Vorstandsvorsitzender Hans Demmel die Gäste und zog eine positive Bilanz des zurückliegenden Jahres. So sei Vaunet "sichtbar und gefragt und in die relevanten medienpolitischen Entscheidungsprozesse eng eingebunden gewesen".

Zur aktuellen medienpolitischen Lage sagte Demmel: "Die Medienwelt hat sich mit neuen Nutzungsformen und Verbreitungswegen, aber auch neuen Wettbewerbskonstellationen durch Plattformbetreiber wie Google, Amazon & Co., in wichtigen Bereichen in einem immensen Tempo verändert. Mit diesem Tempo müssen wir alle mithalten. Als politische Interessenvertretung unserer Branche freuen wir uns, dass die Länder im Begriff sind, mit dem neuen Medienstaatsvertrag richtige und wichtige Weichen für eine konvergente und nachhaltige Medienregulierung zu stellen. Dieser Prozess muss jetzt endlich zügig auf die Zielgerade einbiegen und darf nicht durch sachfremde Argumente weiter verzögert werden."

Zudem habe Demmel betont, dass der private Rundfunk in Deutschland die zweite gleichberechtigte Säule des dualen Rundfunksystems sei: "Der private Rundfunk trägt mit seinen Angeboten wesentlich zur Wertebildung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, vor allem auch in Zielgruppen, die ARD und ZDF schon länger nicht mehr erreichen. Und er kann sich auch mit seinen Public Value-Leistungen sehen lassen. Deshalb muss das Verhältnis der Öffentlich-Rechtlichen zu den Privaten neu ausbalanciert werden."

Als Gastrednerin trat FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg auf.