Produktion

Servus TV setzt weiter auf eigene Fiction

Mit der Verfilmung des Regionalkrimis "Letzter Kirtag" baut der österreichische Privatsender seine Aktivitäten im Bereich fiktionaler Eigenproduktion fort.

02.09.2019 15:46 • von Frank Heine
Lisa-Lena Tritscher, Julian Pölsler und Cornelius Obonya (Bild: Servus TV)

Die erfolgreichen Landkrimis des ORF bekommen Konkurrenz aus dem Privatfernsehen. Bei Servus TV setzt man nach der Pferdeserie Trakehnerblut" und der Krimiserie Meiberger" das Engagement bei den fiktionalen Eigenproduktionen mit dem Auftakt für eine potentielle Krimireihe fort. Unter der Regie von Julian Roman Pölsler, der mit dem Kinofilm "Die Wand" und seiner "Polt"-Reihe bereits Großes geleistet hat, wird "Letzter Kirtag" verfilmt, ein Roman aus der Altausse-Krimireihe von Herbert Dutzler. Die Dreharbeiten gehen im September und Oktober über die Bühne, die Ausstrahlung ist im Frühjahr 2020 vorgesehen.

Cornelius Obonya, auch in Deutschland hochgeschätzt, spielt in der Hauptrolle den Dorfpolizisten Franz Gasperlmaier. Lisa-Lena Tritscher, die zuletzt zu David Schalkos M"-Ensemble gehörte, übernimmt den Part der Ermittlerin Dr. Renate Kohlross.

Intendant Ferdinand Wegscheider spricht vom "nächsten Schritt in der Entwicklung der fiktionalen Eigenproduktion von Servus TV". Die Verfilmung der Altaussee-Krimis "könnte zu keinem anderen Sender besser passen", so Wegscheider.

"Der letzte Kirtag" entsteht als Produktion der Film AG Produktions GmbH und der Juwel Film Production GmbH für Servus TV. Gefördert wird die Produktion vom RTR - Fernsehfonds Austria, Cinestyria und dem Tourismusverband Altaussee.