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Edel senkt Prognose

Bei Edel rechnet man für das laufende Fiskaljahr mit geringeren Umsätzen und Überschüssen als zunächst angepeilt. Entsprechend hat das Unternehmen seine Prognosen gesenkt, allerdings rechne man weiterhin "mit einem positiven Jahresüberschuss".

30.08.2019 16:21 • von
Peilt mit Edel weiterhin einen positiven Jahresüberschuss an: Edel-CEO Jonas Haentjes (Bild: Edel)

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Bei Edel rechnet man für das noch bis Ende September 2019 laufende Fiskaljahr mit geringeren Umsätzen und Überschüssen als zunächst angepeilt. Entsprechend hat das seit Anfang 2019 als SE & Co. KGaA firmierende und von CEO Jonas Haentjes geleitete Unterhaltungsunternehmen seine Prognosen für das Geschäftsjahr gesenkt, allerdings rechne man weiterhin "mit einem positiven Jahresüberschuss", wie es rund vier Wochen vor dem Ende des laufenden Berichtszeitraums aus Hamburg heißt:

"Auf der Basis neuester Erkenntnisse" rechne die Geschäftsführung damit, dass im ablaufenden Geschäftsjahr der bislang prognostizierte Jahresüberschuss vor Anteilen anderer Gesellschafter in Höhe von 4,7 Millionen Euro "deutlich unterschritten" werde, "allerdings ein positiver Konzernjahresüberschuss" erreicht werde. Auch den prognostizierten Umsatz in Höhe von 207,5 Millionen Euro werde Edel im Geschäftsjahr bis Ende September 2019 nicht erreichen. Bei der Vorlage der Zahlen fürs vorherige Geschäftsjahr hatte Edel für den Berichtszeitraum 2018/2019 "einen knapp konstanten Umsatz" und einen höheren Jahresüberschuss in diesen Größenordnungen ans Ziel angepeilt.

"Die niedrigere Prognose des Jahresüberschusses und des Umsatzes resultiert zum einen im Wesentlichen aus dem marktbedingt schwächeren Fertigungsgeschäft von physischen Datenträgern wie CDs, DVDs und Blu-rays bei der Konzerntochter optimal media GmbH." Zum anderen gebe es "noch nicht abschließend quantifizierbare Risiken aus steuerlichen Sachverhalten, insbesondere zur Frage des Umfangs der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Lizenzen und der Behandlung von Einnahmen aus der Verfolgung illegaler Rechtenutzungen".

Zum Fiskalhalbjahr bis Ende Mai hatte Edel noch ein Umsatzplus von zwei Prozent auf Einnahmen von 108,1 Millionen Euro melden können und ein EMITDA-Ergebnis knapp über dem Vorjahresniveau, beim Halbjahresüberschuss lag der Konzern aber bereits um zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert.