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KKR wird größter Springer-Aktionär

Nach Ablauf der zweiten und letzten Annahmefrist für das freiwillige Übernahmeangebot steht fest: der US-Investor KKR wird gut 43 Prozent der Anteile am Verlagshaus Axel Springer übernehmen.

27.08.2019 09:54 • von Jochen Müller
Mathias Döpfner, alter und neuer Vorstandsvorsitender von Axel Springer (Bild: Axel Springer SE)

Vorbehaltlich der Genehmigung der Kartellbehörden wird der US-Investor KKR gut 43 Prozent der Anteile am Verlagshaus Axel Springer übernehmen. Wie Springer jetzt mitteilte, sei gestern auch die zweite Annahmefrist für das freiwillige Übernahmeangebot an die Aktionäre abgelaufen; die endgültige Annahmequote liege bei 42,5 Prozent. Darüber hinaus habe KKR, das derzeit in Deutschland auch ein unabhängiges Filmunternehmen unter der Führung von CEO Fred Kogel plant, unter dessen Dach die Tele München Gruppe, Universum Film, i&u TV und Wiedemann & Berg Film zusammengefasst werden sollen, nach eigenen Angaben Vereinbarungen über den Erwerb eines Anteils von rund 1,04 Prozent des Grundkapitals außerhalb des Übernahmeangebots vereinbart, so dass der Gesamtanteil, den KKR an Springer künftig halten wird, bei gut 43,5 Prozent liegen wird. Damit ist KKR künftig größter Springer-Aktionär; Friede Springer hält noch 42,6 Prozent an dem Unternehmen, der alte und neue Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner 2,8 Prozent

Döpfner erklärt: "Das Ergebnis des Angebots ist ein sehr starkes Fundament für die geplante strategische Partnerschaft mit KKR. Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, die wir weiter beschleunigen werden."

Mit dem Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Monaten gerechnet.