TV

Einschaltquoten: "Tatort", Wahlen und Fußball

Der "Tatort" am Sonntag und das DFB-Pokalfinale am Samstag bescherten der ARD jeweils den souveränen Tagessieg blieben aber - mal sehr deutlich, mal ganz knapp - unter der Zehn-Millionen-Marke. Das Interesse an den Wahlsendungen war nicht gering.

27.05.2019 10:05 • von Frank Heine
Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec führte der BR-"Tatort" zu den Eisbachsurfern (Bild: BR/Hendrik Heiden/Wiedemann & Berg)

Für die Jahreszeit und das sommerliche Wetter ansprechende Werte sicherten dem BR-Tatort: Die ewige Welle" am Sonntagabend souverän den Tagessieg. 8,85 Mio. Zuschauer führten zu prächtigen 26,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 22,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das ZDF eroberte mit dem Herzkino-Beitrag Rosamunde Pilcher: Schwiegertöchter" (4,91 Mio. / 14,5 Prozent) den Silberrang noch vor der RTL-Übertragung des Formel 1-Rennens aus Monaco am Nachmittag (4,25 Mio. / 28,7 Prozent).

Die öffentlich-rechtlichen Sender stießen mit ihren Sendungen zur Europawahl und den Wahlen in Bremen auf reges Interesse. In der ARD waren ab 17.30 Uhr durchschnittlich 3,10 Mio. Zuschauer (MA: 14,2 Prozent) mit von der Partie, im ZDF waren es zur selben Zeit 2,49 Mio. (12,2 Prozent). Auch für Anne Wills ARD-Talk machte sich die Wahlnachbetrachtung mit 3,57 Mio. Zuschauern (MA: 14,9 Prozent) sehr positiv bemerkbar. Selbst bei den Jüngeren (14-49) kam ein zweistelliger Marktanteilswert (10,5 Prozent) zustande.

ProSieben versuchte in der Primetime sein Glück mit Findet Dorie" und kam mit 13,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen dem "Tatort" am Nächsten. RTL brachte es mit Arrival" auf 12,3 Prozent. Sat.1 landete mit einer Wiederholung von Das fünfte Element" bei 5,6 Prozent und damit weit hinter Vox, wo man mit Grill den Henssler" (8,9 Prozent)in der Erfolgsspur blieb.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des DFB-Pokal-Finales zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Mit 9,96 Mio. Zuschauern (MA: 35,1 Prozent) blieb die Reichweite ziemlich genau auf dem Niveau des Vorjahres (10,00 Mio.) Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war die ARD 37,0 Prozent konkurrenzlos.