Produktion

"Blaumacher"-Regisseurin Pia Strietmann dreht Münchner "Tatort"

Die Folge mit dem Arbeitstitel "Unklare Lage" wird von X Filme produziert, die Geschichte weckt leise Erinnerungen an den Münchner Amoklauf im Sommer 2016.

28.03.2019 15:12 • von Frank Heine
Produzent Michael Polle, Udo Wachtveitl, Pia Strietmann, Miroslav Nemec und Redakteurin Stephanie Heckner (Bild: BR/X Filme Creative Pool GmbH/Hagen Keller)

Am gestrigen 27. März haben unter dem Arbeitstitel "Unklare Lage" die Dreharbeiten zum 83. Münchner "Tatort" mit Batic/Leitmayr begonnen. Regie führt Pia Strietmann, die u.a. mit der Serie Blaumacher" für Aufsehen sorgte und zuletzt auch eine Folge des Spreewaldkrimis" drehte. Das Drehbuch zu "Unklare Lage" schrieb Holger Joos. Neben dem Ermittlertrio Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl und Ferdinand Hofer übernahmen u.a. Corinna Kirchhoff, Axel Pape, Isabella Bartdorff, Martin Lindow, Pauline Werner und Max Krause die Episodenrollen.

Den Inhalt des Film beschreibt der Bayerische Rundfunk wie folgt: "Mitten am Tag fallen in einem Bus bei einer Fahrkartenkontrolle tödliche Schüsse. Der Täter kann fliehen, wird aber wenig später gestellt und vom SEK erschossen. Ein junger Münchner, noch keine 20 Jahre alt. Im Rucksack des Toten stecken Ersatzmagazine und ein Funkgerät, das auf einen möglichen zweiten Täter hinweist. Aber gibt es diesen zweiten Täter überhaupt? Droht ein Anschlag? Die Medien berichten. Auf sozialen Plattformen verbreiten sich blitzschnell Gerüchte. Die Lage ist unklar, die Bevölkerung aufgeschreckt. Eine atemlose Hetzjagd durch die Stadt beginnt, bei der die Polizei mit allen Mitteln versucht, die unklare Lage unter Kontrolle zu bekommen."

Mit den Auswirkungen auf Medien, soziale Netzwerke und die Bevölkerung weckt "Unklare Lage" natürlich Erinnerungen an den Amoklauf aus dem Jahr 2016. Produziert wird der Film von Michael Polle mit X Filme. Polle war schon für mehrere Münchner "Tatorte" verantwortlich, u.a. für die beiden zusammenhängenden Filme Die Wahrheit" und Der Tod ist unser ganzes Leben". Bei letzterem schrieb ebenfalls Holger Joos das Drehbuch. Verantwortliche Redakteurin ist Stephanie Heckner.