Produktion

"Film auf Eis" ging in die Verlängerung

Eine so schöne Tradition kann man nicht einfach ad acta legen: Trotz seines bereits verkündeten Rückzugs organisierte Lothar Just auch in diesem Jahr ein einzigartiges bayerisches Branchenevent.

21.01.2019 14:45 • von Marc Mensch

Hier kämpfen Produzenten gemeinsam mit Regisseuren, Studiochefs mit Schauspielern und Kinobetreiber mit Verleihern: Zum 22. Mal ging in diesem Jahr die bayerische Filmszene im wahrsten Sinne des Wortes aufs Eis, um sich auf Einladung von Arri, Bavaria Film, BLM, Constantin, FFF Bayern, LfA Förderbank Bayern und ndF im Eisstockschießen zu messen. Indes lautet die Zeitrechnung fürderhin 21 + x, schließlich wollte Lothar Just seine Rolle als "Eismann" schon im vergangenen Jahr an den Nagel hängen - ließ sich jedoch überzeugen, einmal mehr die Organisation zu übernehmen.

Verlierer gab es bei dieser wohl schönsten Form des Networkings natürlich keine, drei Mannschaften konnten sich dennoch besondere Anerkennung verdienen. So setzte sich die Mannschaft "Die Farbefrohen" um Kinobetreiber Fritz Preßmar, Regisseur Florian Richter, Schauspieler Johannes Herrschmann und Szenenbildnerin Caroline Theyson an die Spitze - wenn auch denkbar knapp, denn mit nur einem Punkt Abstand errang "Die rote Gang" um Regisseur Matthias Kiefersauer, Produzentin Sophia Aldenhofen und Rechtsanwältin Margarete Evers den zweiten Platz. Auf Rang drei schaffte es schließlich "Die lila Gang" um Produzent Alfred Hürmer, Regisseur Dirk Regel, FFF-Förderreferentin Lisa Giehl und Gabriele Schaefer. Als Schiedsrichter fungierte einmal mehr Kinobetreiber Bernd Meyer aus Dillingen.