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US-Charts: Dritte Nummer eins für Mumford & Sons

Die britische Band Mumford & Sons landet mit dem Album "Delta" ihren dritten Spitzenreiter in den US-Longplaycharts. Ebenfalls direkt aufs Podium gelangen Michael Bublé mit "Love" sowie "The Greatest Showman: Reimagined", eine Sammlung von neuen Coverversionen der Songs des Filmmusicals.

26.11.2018 13:34 • von Frank Medwedeff
Tabellenführer in den USA mit klarem Vorsprung: Mumford & Sons (Bild: Alistair Taylor-Young)

Mumford & Sons schnellen mit ihrem neuen Studioalbum Delta" direkt an die Spitze der US-Longplaycharts. Für die britische Band um Sänger Marcus Mumford ist dies hier die dritte Nummer eins nach Babel" (2012) und Wilder Mind" (2015). Zudem verbuchten Mumford & Sons noch einen zweiten Platz in den USA mit ihrem Albumdebüt Sigh No More" (2011) sowie 2016 eine Nummer neun mit der EP Johannesburg", einer Kollaboration mit Baaba Maal, The Very Best und Beatenberg.

Für "Delta" registrierten die Chartsermittler von Nielsen Music in der Startwoche 230.000 Einheiten (darunter 214.000 verkaufte Alben). Das ist das zweithöchste Ergebnis aller Rockalben in diesem Jahr bislang nach den 292.000 Units, die die Dave Matthews Band im Juni 2018 in der ersten Verkaufswoche von "Come Tomorrow" erzielte.

Auch die weiteren Podestplätze der Billboard 200 nehmen in dieser Woche Neueinsteiger ein. Der kanadische Sänger Michael Bublé kommt mittels 111.000 Chartseinheiten von Love" (davon 105.000 verkauften Alben) auf Rang zwei an. Und an dritter Stelle debütiert The Greatest Showman: Reimagined" (89.000 Einheiten, davon 70.000 Albumverkäufe). Darauf covern unter anderem Panic! At The Disco, Pink, die Zac Brown Band oder James Arthur im Verbund mit Anne-Marie Songs aus dem Soundtrack des Filmmusicals The Greatest Showman".

Lady Gaga und Bradley Cooper steigen mit dem A Star Is Born"-Soundtrack (62.000 Units) in dieser Woche von fünf auf vier. Neu gelistet auf Rang fünf ist Caution" (51.000 Einheiten; 43.000 verkaufte Alben), das 18. Top-10-Album in den Vereinigten Staaten von Mariah Carey.

Queen verbessern sich mit dem Bohemian Rhapsody"-Soundtrack von Rang sieben auf sechs (48.000 Einheiten), und Travis Scott klettert mit seinem ehemaligen Tabellenführer Astroworld" (44.000) um drei Positionen auf die Sieben. Anhand von ebenfalls gut 44.000 Chartseinheiten rückt Drakes Scorpion" um eine Stelle vor auf die Acht.

Trippie Redds "A Love Letter To You 3" sinkt hingegen von Rang drei auf neun (41.000 Einheiten); und die Nummer acht der vergangenen Woche, Not All Heroes Wear Capes" von Metro Boomin (39.000), bildet nun das Schlusslicht der Top 10.