Kino

Bäumer für Europäischen Filmpreis nominiert

Heute wurden im Rahmen des Europäischen Filmfestival Sevilla die Nominierungen für die 31. European Film Awards verkündet. Marie Bäumer kann sich dabei Hoffnungen auf die Auszeichnung als beste Europäische Schauspielerin 2018 machen. "Cold War" führt das Feld mit fünf Nominierungen.

10.11.2018 14:59 • von Barbara Schuster
Marie Bäumer geht ins Rennen um den Europäischen Filmpreis (Bild: Kurt Krieger)

Die European Film Academy und EFA Productions haben heute beim Europäischen Filmfestival in Sevilla die Nominierungen für die 31. European Film Awards verkündet.

Als beste Europäische Schauspielerin kann sich Marie Bäumer für ihre starke Performance in 3 Tage in Quiberon" Hoffnungen auf die renommierte Auszeichnung machen.

Unter den vorgeschlagenen Spielfilmen findet sich leider keine rein deutsche Produktion, doch mit Glücklich wie Lazzaro" (Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz) immerhin eine deutsche Koproduktion. Zudem stehen hier zur Auswahl: "Border" (Schweden, Dänemark) von Ali Abbasi, "Cold War" (Polen, GB, Frankreich) von Pawel Pawlikowski, Dogman" (Italien, Frankreich) von Matteo Garrone, "Girl" (Belgien, Niederlande) von Lukas Dhont sowie "Glücklich wie Lazzaro" von Alice Rohrwacher.

Unter den nominierten Dokumentarfilmen finden sich immerhin drei deutsche Koproduktionen: "A Woman Captured" (Ungarn/Deutschland), von Bernadett Tuza-Ritter, "Bergman - A Year In A Life" (Schweden/Deutschland) von Jane Magnusson und "Of Fathers and Sons" (Deutschland, Syrien, Libanon, Katar) von Talal Derki. Zudem sind in dieser Kategorie auch The Distant Barking of Dogs" (Dänemark, Finnland, Schweden) von Simon Lereng Wilmont und The Silence of Others" (Spanien, USA) von Almudena Carracedo und Robert Bahar nominiert.

Als beste Regisseure 2018 wurden alle Filmemacher der nominierten Spielfilme vorgeschlagen bis auf Lukas Dhont. Dafür kann sich hier noch Samuel Maoz für seine Inszenierungsleistung bei Foxtrot" Hoffnungen machen.

Marie Bäumer erhält Konkurrenz von: Halldóra Geirhardsdottir (Gegen den Strom"), Joanna Kulig ("Cold War"), Bárbara Lennie ("Petra"), Eva Melander ("Border") und Alba Rohrwacher ("Glücklich wie Lazzaro")

Bei den Männern konkurrieren um den Preis: Jakob Cedergren ("The Guilty"), Rupert Everett (The Happy Prince"; dt. Produzent: maze pictures), Marcello Fonte ("Dogman"), Sverrir Gudnason ("Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren"), Tomasz Kot ("Cold War") und Victor Polster ("Girl").

Für das beste Europäische Drehbuch wurden vorgeschlagen:

Ali Abbasi, Isabella Eklöf und John Ajvide Lindqvist für "Border", Matteo Garrone, Ugo Chiti und Massimo Gaudioso für "Dogman", Gustav Möller und Emil Nygaard Albertsen für "The Guilty", Pawe? Pawlikowski für "Cold War" sowie Alice Rohrwacher für "Glücklich wie Lazzaro".

Die vier Nominierungen in der Kategorie Europäischer Animationsfilm und die drei Nominierungen für die Europäische Komödie 2018 wurden bereits verkündet.

Ehrengäste sind Ralph Fiennes und Carmen Maura.

Die mehr als 3500 EFA Mitglieder werden nun über die Gewinner abstimmen, die dann bei der Preisverleihung am 15. Dezember 2018 in Sevilla geehrt werden.