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FSM erkennt Jugendschutzfeatures von Netflix an

Als erster internationaler Streamingdienst hat Netflix eine Anerkennung seiner Jugendschutzfeatures durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia enthalten. Gemeinsam mit der FSM waren in den vergangenen Wochen Anpassungen für den deutschen Markt vorgenommen worden.

18.10.2018 10:43 • von Jochen Müller

Nachdem sich Netflix der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) angeschlossen hatte, sind in den vergangenen Wochen gemeinsam Anpassungen des Jugendschutzkonzepts des Streamingdiensts an den deutschen Markt erarbeitet worden. Schließlich hat Netflix nun einer FSM-Mitteilung zufolge als erste internationale Streamingplattform eine Postivbewertung und Anerkennung der Jugendschutzfeatures in Deutschland erhalten.

Demnach sind jetzt alle bei Netflix verfügbaren Inhalte mit den in Deutschland bekannten Altersfreigabestufen 0, 6, 12, 16 und 18 Jahre versehen. Netflix-Kunden haben nun die Möglichkeit, für ihren Account mit allen Profilen Altersstufen und eine Jugendschutz-PIN zu vergeben. Wählt der Nutzer eines Accounts einen Inhalt aus, der für die festgelegte Altersstufe nicht freigegeben ist, muss für dessen Freigabe die PIN eingegeben werden. So können Kinder und Jugendliche effektiv vor unangemessenen Inhalten geschützt werden.

FSM-Geschäftsführer Martin Drechsler: "Es ist ein großer Erfolg für die Selbstregulierung in Deutschland, dass sich Netflix als global agierendes Unternehmen freiwillig der FSM angeschlossen hat, um für die deutschen Nutzerinnen und Nutzer Anpassungen vorzunehmen. Für uns als FSM ist es ein wichtiges Signal an weitere Unternehmen, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den Jugendschutz nachzukommen."

Mike Hastings, Director of Enhanced Content Netflix: "Ein erheblicher Vorteil von Internet-TV: Es ermöglicht eine große Vielfalt und gibt den Zuschauern die volle Kontrolle über ihr Erlebnis. Bei Netflix haben wir uns immer dafür eingesetzt, einen Service zu gewährleisten, der sichere Unterhaltung für die ganze Familie bietet. Unsere kontinuierlichen Bemühungen, den Nutzern die Kontrolle darüber zu geben, was sie und ihre Familien sehen wollen, wurden in Deutschland anerkannt. Darauf sind wir sehr stolz."