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RTL-Serien: Fünfmal ja zur Fortsetzung

Der Sender geht seine Serienoffensive mit der notwendigen Nachhaltigkeit an. Drei neue und zwei bestehende Serien gehen in die nächste Staffel.

07.03.2018 12:27 • von Frank Heine
Senderchef Frank Hoffmann (Bild: RTL / Stephan Pick)

"Und weiter geht's: Wir schicken unsere fünf aktuellen Serien vorzeitig in die nächste Staffel. Denn auch unsere jüngsten Neustarts sind beim Publikum sehr gut angekommen. Jetzt gilt es, sie noch bekannter zu machen und fest zu etablieren." Mit diesen Worten läutete RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann die nächste Runde in der Serienoffensive des Senders ein.

Neben dem Top-Hit Der Lehrer" - die Sony-Produktion geht bereits in die siebte Staffel und der von Polyphon produzierten Sitcom Magda macht das schon" (3. Staffel) wird auch das dritte aktuelle Donnerstagsformat, die Sitcom Beste Schwestern" von Warner ITVP, fortgesetzt.

Große Freude auch bei UFA Fiction: Die beiden auf dem neuen Dienstagssendeplatz gestarteten Serien Sankt Maik" und Beck is back" gehen in die zweite Staffel. Gerade bei der Anwaltsserie beweist RTL die von Fiction-Chef Philipp Steffens in Aussicht gestellte Geduld, da die Quoten bislang noch nicht überwältigend waren. Bei zwölf Prozent 14/49-Marktanteil lag bislang der Top-Wert. Somit bleibt lediglich dem bereits im Herbst ausgestrahlten Neustart Bad Cop - Kriminell gut" von Talpa Germany die Fortsetzung versagt. Mit Jenny, echt gerecht" (ab 3. April), einer weiteren Anwaltsserie und noch einer Talpa-Produktion, sowie der Krankenhausserie Lifelines" (Produktion: Sony; noch ohne Termin) gehen noch zwei weitere Serien in der aktuellen Saison an den Start.

Für die kommende Saison plant der Kölner neben der zusätzlichen Fortsetzung von Dauerbrenner Alarm für Cobra 11" mit "Die Klempnerin" einen weiteren Serienneustart sowie eine neue täglichen Serie für den 17 Uhr-Sendeplatz (wir berichteten).

Mit den neuen Serienaufträgen baut RTL laut Senderchef Hoffmann den "bereits hohen Anteil an Eigenproduktionen am Hauptabend von aktuell fast 80 Prozent weiter aus."