Kino

Kinocharts USA: Fox lässt die Muskeln spielen

Als wolle das kurz vor dem Verkauf an Disney stehende Studio unterstreichen, was es zu bieten hat, gehörte Fox mehr als 50 Prozent des Einspiels am aktuellen US-Kinowochende. Der erste Kinostart 2018 auf Platz eins ist der Abschluss der "Maze Runner"-Trilogie, "Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone".

28.01.2018 14:20 • von Thomas Schultze
Der erste 2018 gestartete Film auf Platz eins: "Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone" (Bild: Fox)

Als wolle das kurz vor dem Verkauf an Disney stehende Studio unterstreichen, was es zu bieten hat, gehörte Fox mehr als 50 Prozent des Einspiels am US-Kinowochende, mit einem kommerziell starken Neustart, einem nach wie vor überzeugenden Weihnachts-Holdover und den Oscar-Kandidaten von Fox Searchlight. Der erste Kinostart 2018 auf Platz eins ist der Abschluss der Maze Runner"-Trilogie, Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone", der in 3787 Kinos auf 23,0 Mio. Dollar kam und damit den immer noch mächtigen Jumanji: Willkommen im Dschungel" auf den zweiten Platz schickte. Die Vorgänger waren jeweils besser aus den Startblöcken gekommen: Der erste Teil, Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth", war im Herbst 2014 inmitten des Booms von Young-Adult-Fantasystoffen mit 32,5 Mio. Dollar gestartet und kam gesamt auf knapp 105 Mio. Dollar. Die Fortsetzung Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste" folgte im Jahr darauf mit einem Start von 30,3 Mio. Dollar und einem Gesamteinspiel von 81,7 Mio. Dollar.

Das Reboot von Jumanji" kam insdes am sechsten Wochenende auf 15,8 Mio. Dollar und ist mit gesamt 337,4 Mio. Dollar der nunmehr dritterfolgreichste Film in der Geschichte von Sony. Der Western Hostiles" mit Christian Bale hatte mit 9,8 Mio. Dollar in 2815 Kinos ein unerwartet gutes erste Wochenende in Wide Release. Dahinter folgt der auch am sechsten Wochenende immer noch sensationell gute Greatest Showman", der sein Gesamteinspiel nach 9,3 Mio. Dollar am Wochenende auf 126,6 Mio. Dollar schraubte. Überzeugend ist auch weiterhin Die Verlegerin" von Steven Spielberg, der nach 8,7 Mio. Dollar am dritten Wochenende in Wide Release gesamt bereits 58,3 Mio. Dollar umsetzen konnte und damit an seinem Vorgänger, der Boxoffice-Enttäuschung BFG - Big Friendly Giant", vorbeizog. Das Gesamtergebnis von Bridge of Spies - Der Unterhändler" (72,3 Mio. Dollar) sollte ebenfalls zu knacken sein.

Shape of Water" konnte nach 13 Oscar-Nominierungen ein Plus von 171 Prozent verzeichnen und hält nach 5,7 Mio. Dollar am neunten Wochenende gesamt nunmehr bei 37,6 Mio. Dollar Boxoffice. "Three Billdboards Outside Ebbing, Missouri" verzeichnete nach sieben Nominierungen bei 3,6 Mio. Dollar Einspiel ein Plus von 88 Prozent. Gesamt schlagen 37,1 Mio. Dollar zu Buche.