Festival

Erstmals Animationsfilm zur Berlinale-Eröffnung

Zum zweiten Mal nach "Grand Budapest Hotel" eröffnet mit "Isle of Dogs - Ataris Reise" ein Film von Wes Anderson die Berlinale. Erstmals wird damit ein Animationsfilm das Festival eröffnen.

04.12.2017 11:26 • von Jochen Müller
Eröffnungsfilm der 68. Berlinale: "Isle of Dogs - Ataris Reise" (Bild: Twentieth Century Fox)

Wes Andersons Isle of Dogs - Ataris Reise" eröffnet am 15. Februar die 68. Damit stellt Anderson zum zweiten Mal nach Grand Budapest Hotel", der 2014 in Berlin den Großen Preis der Jury gewonnen hatte, den Berlinale-Eröffnungsfilm. Mit Die Royal Tenenbaums" und Die Tiefseetaucher" war Anderson darüber hinaus 2002 und 2005 in den Berlianle-Wettbewerb eingeladen worden.

"Ich freue mich sehr, dass Wes Anderson wieder den Berlinale-Wettbewerb eröffnet. Mit 'Isle of Dogs - Ataris Reise' wird erstmals ein Animationsfilm zum Auftakt des Festivals gezeigt - ein Film, der mit dem verzaubernden Wes-Anderson-Stil begeistert", so Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Wie bei "Grand Budapest Hotel" wurde "Isle of Dogs - Ataris Welt" von Anderson zusammen mit Scott Rudin, Steven Rales und Jeremy Dawson produziert; als Executive Producer fungieren Christoph Fisser, Henning Molfenter und Charlie Woebcken von Studio Babelsberg.

"Isle of Dogs - Atari Reise" erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Atari, dessen Pflegevater, der Bürgermeister von Megasaki City, alle Hunde per Erlass auf eine riesige Mülldeponie hat verbannen lassen. Mit einem Mini-Junior-Turboprop macht sich Atari auf die Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dabei freundet er sich mit einem Rudel von Mischlingshunden an und schließlich liegt sogar die Entscheidung über die Zukunft der Präfektur in seinen Händen.

Twentieth Century Fox of Germany startet "Isle of Dogs - Ataris Reise" am 3. Mai in den deutschen Kinos.