Festival

Hof stellt Diskussionsreihe vor

Die Internationalen Hofer Filmtage warten mit einem neuen Rahmenprogramm auf: Bei HoF PLUS soll ein besonderer Fokus auf brandaktuelle Themen der Branche geworfen und neben den bereits etablierten Club-Gesprächen mit Kreativen viel Spannendes und Interessantes zur Sprache gebracht werden.

10.10.2017 15:11 • von Barbara Schuster

Die warten mit einem neuen Rahmenprogramm auf. Bei HoF PLUS soll ein besonderer Fokus auf brandaktuelle Themen der Branche geworfen und neben den bereits etablierten Club-Gesprächen mit Kreativen viel Spannendes und Interessantes zur Sprache gebracht werden. Als Auftakt der Reihe lädt der Bundesverband Schauspiel zum Thema "Keine Gage, dafür leckeres Catering - Schauspiel-Engagements in Hochschul- und Debütfilmen" ein. Bei der Diskussion am 25. Oktober, die sich mit den Folgen der Einführung der Mindestlohngesetzes im Jahr 2015 befasst, in dem den Schauspiel-Verträgen für Hochschulfilme das Wort Gage durch das Wort Ehrenamt ersetzt wurde, befasst, sprechen u.a. Simone Wagner vom Bundesverband Schauspiel, Uli Aselmann, Geschäftsführer die film, und Julia Bezzenberger vom Verband der Agenturen.

Am 26. Oktober steht eine Gesprächsrunde über transaktionale Geschäfte an, bei der Jürgen Fabritius, Jochen Kröhne und Michael Bischoff das Portal INDIEswitch - das VOD-Portal an der Seite des Kinos vorstellen, das im Dezember 2017 online geht. Am 27. Oktober folgt dann noch die Diskussionsrunde "Jäger des verlorenen Zuschauers", bei der u.a. Christoph Ott (nfp), Klaus Schaefer (FFF Bayern), Fabian Wolfart (Pantaflix) und Christian Pfeil (Arena Filmtheater) darüber sprechen, warum erfolgreiche Festivalfilme nicht den Weg ins Kino finden, wie durch alternative Strategien dem Zuschauer Anreiz geschafft werden können und wie digitale Abrufplattformen einen durchaus interessanten Weg zum Zuschauer bilden können.